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Roggenburg
07.06.2020

Was alte Glasscherben mit dem Roggenburger Kloster zu tun haben

Hinterlassenschaften der Glashütte als Bodenfunde. Bis heute werden auf den Äckern der Umgebung vereinzelt Glasscherben gefunden.
Foto: Ralph Manhalter

Lokal Vor über 300 Jahren lieferte eine Glashütte das begehrte Material an das Kloster Roggenburg. Heute noch findet man auf den Äckern der Umgebung vereinzelt Glasscherben.

Wer verfällt nicht in stille Ehrfurcht beim Betreten eines Gotteshauses, dessen mystisches Lichtspiel den Besucher in eine feierliche Atmosphäre versetzt, sozusagen absondert von der profanen Welt draußen vor dem Portal? Glasfenster hatten neben dem Wetterschutz genau diesen Zweck zu erfüllen: Sie sollten verzaubern, einen Abglanz des himmlischen Jerusalem bereits auf Erden gewähren. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass für die Herstellung oftmals die bedeutendsten Handwerker beauftragt wurden, die sich ihre Kunst selbstverständlich ordentlich vergüten ließen. Nun, wir geben uns hier etwas bescheidener. Die Farbenfreude der Gotik lag schon weit zurück und das, was am Ostrand des Roggenburger Waldes produziert wurde, war auch eher für den Hausgebrauch bestimmt. Das kleine, aber feine Territorium des Prämonstratenserklosters Roggenburg umfasste gerade zwölf Gemeinden, welche heute in drei verschiedenen Landkreisen liegen. Erst die Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts sollte das Herrschaftsgebiet der Reichsäbte auflösen und die politische Landkarte neu ordnen.

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