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26.02.2018

Schnee macht Autofahrern zu schaffen

Zahlreiche Unfälle am Wochenende

Schneeverwehungen und Eisglätte wurde so manchem Verkehrsteilnehmer am Wochenende zum Verhängnis: In der Region ereigneten sich zahlreiche Unfälle. So kam am Samstag gegen 9.40 Uhr ein 77-jähriger Autofahrer zwischen Senden und Ludwigsfeld nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich der Polizei zufolge in einem angrenzenden Acker. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. An seinem Wagen entstand Totalschaden in Höhe von rund 8000 Euro. Um 21.45 Uhr kam ein 28-Jähriger kurz vor Ludwigsfeld aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit seinem Wagen nach links von der Straße ab und prallte gegen ein Verkehrsschild. An dem Schild entstand ein Sachschaden von 400 Euro, am Auto entstand ein Sachschaden von 2000 Euro. Um 23.40 Uhr kam ein 18-jähriger Autofahrer ebenfalls zwischen Gerlenhofen und Ludwigsfeld nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Straßengraben stecken. Der 18-Jährige hatte jedoch Glück im Unglück: Er wurde weder verletzt, noch entstand an seinem Pkw ein Sachschaden.

Auch in Weißenhorn und Senden wurde das Wetter manchen Autofahrern in der Nacht zum Sonntag zum Verhängnis. Wegen Schneeverwehungen kamen unabhängig voneinander drei Wagen von der Fahrbahn ab, es entstand insgesamt ein Sachschaden von knapp 10000 Euro. Ein Pkw überschlug sich sogar, als er von der Straße abkam, der 19-jährige Fahrer wurde verletzt.

Gleich drei Mal krachte es am Wochenende außerdem auf der B10 im Bereich Dornstadt. Der erste Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag gegen 16.30 Uhr: Eine 23-Jährige geriet auf eisglatter Fahrbahn mit ihrem Auto ins Schleudern, stieß mit dem Wagen einer 55-Jährigen zusammen. Beide Fahrerinnen sowie die 47-jährige Mitfahrerin der Unfallverursacherin wurden verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 20000 Euro. Kurze Zeit später krachte es an gleicher Stelle gleich noch einmal, als ein 21-Jähriger mit seinem Wagen in einer Schneeverwehung ins Schleudern geriet, in den Gegenverkehr rutschte und dort mit einem anderen Auto zusammenstieß. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von etwa 7000 Euro. Der dritte Verkehrsunfall an der Stelle ereignete sich am Sonntag kurz nach Mitternacht. Dabei prallte eine 19-jährige Autofahrerin gegen die Leitplanke. Es entstand kein großer Sachschaden.

Die Polizei weist darauf hin, dass Schneeverwehungen für den Straßenverkehr aus mehreren Gründen gefährlich sind: So wird der beständig wehende Schnee festgefahren und kann in den Fahrspuren stark vereisen. Schneewehen sind außerdem oft nur schwer zu erkennen. Unfälle könnten jedoch in den meisten Fällen durch angepasste Geschwindigkeit vermieden werden, so die Polizei weiter. (az)

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