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Handball

24.10.2020

Auch Vöhringen zieht die Notbremse

Auch die Cheerleader des SC Vöhringen haben sich auf die Saison vorbereitet. Auftritte wird es für sie aber vorerst nicht geben.
Bild: Roland Furthmair

Stop des Spiel- und Trainingsbetriebs. Die Verbände reagieren unterschiedlich

Die Burlafinger Handballer haben schon vor einigen Tagen wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen einen mindestens vierwöchigen Stopp des Spielbetriebs verkündet, jetzt zieht der SC Vöhringen nach. Mindestens bis zum 8. November wird bei den Erwachsenen und den Jugendlichen nicht trainiert und es werden auch keine Partien ausgetragen. Bereits vor einer Woche hatte die Männermannschaft des SCV das Verbandsligaspiel gegen Köngen abgesagt, auch die auf diesen Samstag angesetzte Partie in Gerhausen fällt jetzt der Pandemie zum Opfer. Somit hat sich die Situation sogar noch verschärft. Vor einer Woche waren vier von sechs angesetzten Spielen ausgefallen, nun sind es sogar fünf von sechs.

Die Beschlüsse hat der Vöhringer Abteilungsleiter Werner Brugger vor dem vermeintlichen Abschlusstraining am Donnerstagabend den Spielern verkündet. Die konkrete Ansage: „Um die Kontakte zu minimieren, sollen auch keine freiwilligen Trainingseinheiten im Sportpark stattfinden. Individuelles Einzeltraining ist natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsvorgaben möglich.“

Bereits Mitte dieser Woche hat der Bayerische Handball- Verband (BHV) den Spielbetrieb für alle Jugend-Mannschaften bis zum 8. November ausgesetzt. Der württembergische Verband (HVW), zu dem der SC Vöhringen gehört, fährt eine andere Linie. Der HVW habe den Auftrag, Handball zu ermöglichen, sagt Verbandsmanager Thomas Dieterich. Training und Spiele seien auch bei den aktuellen Einschränkungen erlaubt. In Städten und Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 können die lokalen Behörden die Austragung von Spielen verbieten. Wer den Spielbetrieb ohne ein solches Verbot aussetzen will, muss allerdings keine negativen Folgen fürchten: „Kein Team wird daraus nachteilige Konsequenzen, zum Beispiel Strafen oder Gebühren, zu tragen haben“, erklärt Dieterich. (rfu/mase)

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