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Regionalliga Südwest

30.11.2018

Auch die TSG Balingen bereitet dem SSV Ulm Kopfschmerzen

Ulms Kapitän Florian Krebs (zweiter von links) und Ardian Morina stießen gegen die TSG Balingen in einer Szene unglücklich zusammen.
Bild: Eibner/Schust

Nach der Niederlage gegen Waldhof Mannheim verlieren die Ulmer Spatzen auch bei der TSG Balingen. Wieder gibt es eine unglückliche Torwart-Situation.

Mit Rückpässen zum Torwart scheint der SSV Ulm 1846 Fußball derzeit kein Glück zu haben. Am vergangenen Wochenende hatten sich die Spatzen so einen Gegentreffer bei der 0:2-Niederlage gegen Mannheim eingefangen und gestern Abend war es auch ein Rückpass, der letztlich zu einer weiteren 0:2-Niederlage führte – bei der TSG Balingen.

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Dieses Mal stand allerdings Ersatztorwart David Hundertmark zwischen den Pfosten. Er vertrat den verletzten Christian Ortag. Außerdem waren auch Vitalij Lux und Vinko Sapina von Anfang an dabei, die gegen Mannheim zu Beginn noch auf der Ersatzbank gesessen hatten. Sie sahen eine erste Halbzeit, in der die Balinger zurecht in Führung gingen. Sie wirkten wesentlich aktiver, setzten die Ulmer Defensive ordentlich unter Druck und erspielten sich einige gute Chancen etwa durch Matthias Schmitz (3.), Stefan Vogler (13.) oder Marc Pettenkofer (15. und 19.). Allerdings schafften es die Spatzen noch, den Angriffswellen standzuhalten, was auch an Hundertmark lag. In der 33. Minute sah er dann allerdings nicht gut aus. Bei einem Rückspiel versprang ihm der Ball, den sich Balingens Vogler schnappte, von Hundertmark aber wieder gestoppt wurde. Dummerweise prallte der Ball dabei zu Patrick Lauble, der zur Führung der Heimmannschaft traf.

SSV Ulm 1846 Fußball verliert gegen die TSG Balingen

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In Hälfte zwei änderte sich das Bild. Die Ulmer wussten, dass sie etwas tun mussten und sie taten etwas. Luigi Campagna (47.) und Vinko Sapina (49.) versuchten es aus der Distanz, genau wie ihr Teamkollege Marcel Schmidts. Doch alle drei Schüsse parierte der starke Balinger Schlussmann Julian Hauser. Ulm presste und stürmte, doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Das, was in der Balinger Bizerba-Arena passierte, erinnerte phasenweise an das Spiel gegen Mannheim. Ulm war nun klar spielbestimmend und überlegen, aber es fehlte das Tor. Ardian Morina versuchte es zwei Mal gefährlich per Kopf (72. und 82.), doch so sehr er es auch versuchte, der Ball ging einfach nicht rein. Stattdessen klingelte es im Ulmer Tor. Bei einem schnellen TSG-Angriff über Patrick Lauble wurde dieser von David Hundertmark im Spatzen-Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, was Schiedsrichter Pascal Müller mit einem Elfmeter quittierte, den Stefan Vogler zum 2:0 seiner Mannschaft verwandelte (86.).

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Die Spatzen warfen nun alles nach vorne und Adrian Beck, der überraschend eingewechselt worden war, versuchte es noch mit Distanzschüssen, doch auch die sollten nichts mehr einbringen. Beck hatte sich unter der Woche an der Nase operieren lassen. Sein Einsatz war deshalb auf der Kippe gestanden.

"Das war für uns ein sehr unangenehmer Abend", sagte Ulms Trainer Holger Bachthaler. "Was mich maßlos gestört hat, war das Verhalten von uns in der Anfangsphase, weil wir genau wussten, was auf uns zukommt." Da habe ihm die Präsenz seines Teams gefehlt und auch mit dem Zweikämpfen zeigte er sich unzufrieden. "Dementsprechend fiel das 1:0 in einer Situation, die es so auf dem Niveau nicht geben darf. Das haben wir dem Gegner geschenkt."

SSV Ulm 1846 Fußball: Hundertmark – Stoll, Krebs, Hoffmann (47. Beck), Schindele – Gutjahr, Campagna, Sapina (76. Jann), Schmidts – Lux (62. Braig), Morina.

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