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Bezirksliga-Topspiel
11.06.2019

Türkspor lässt es noch einmal krachen

Das Spiel in Asselfingen war nur noch Formsache, der anschließende Jubel nicht: Die Spieler von Türkspor Neu-Ulm haben mit dem Landesliga-Aufstieg ihre Mission erfüllt.
Foto: Horst Hörger

Acht Tore des Meisters und Aufsteigers im letzten Saisonspiel. Zwei scheidende Spieler holen sich einen Extra-Applaus der Anhänger ab

Türkspor Neu-Ulm hat es geschafft: Die Mannschaft von Interimstrainer Salih Altintas wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und sicherte sich den Titel in der Fußball-Bezirksliga. Das 8:1 am Samstag beim SV Asselfingen war eigentlich nur noch Formsache. Altintas hatte schon vorab gesagt: „Eigentlich kann gar nichts mehr schief gehen.“ So kam es dann auch: Nach der frühen Führung durch Miguel Malheiro (5.), spätestens nach dem 2:0 und 3:0 von Tolga Ciftci (12.) und Kevin Ruiz (14.) war der Rest der Partie Formsache, bevor dann endlich die Korken knallten. Marc Hämmerle (27.), erneut Ciftci (45.), Özhan Aksoy (76.), Serdar Özkaya (80.) und wieder Malheiro (87.) besorgten den noch zu knappen Endstand. Bei Asselfingen verabschiedete sich Routinier Volker Bosch (87.) mit dem Ehrentreffer gebührend in den fußballerischen Ruhestand.

Aufseiten der Neu-Ulmer gönnte Altintas seinem scheidenden Spieler Simon Krumpschmid (zum Aufsteiger SGM Aufheim/Holzschwang) und Kevin Ruiz (zu Ehingen-Süd) vorzeitige Auswechslungen und damit die Ovationen des zahlreichen Türkspor-Anhangs.

Dann wurden die Bengalos gezündet und die Meister-Shirts übergestreift. „Mission erfüllt“ lautete die Botschaft auf den Leibchen und sie unterstrich noch einmal, unter welchem Druck die Mannschaft die gesamte Saison über gestanden hat. Trainer Altintas war voll des Lobes: „Die Mannschaft hat super mitgezogen. Wir sind verdient Meister geworden. Nach dem Spiel bei der SSG war mir klar, dass wir das schaffen.“ Asselfingens Trainer Imran Karaman stimmte mit ein: „Türkspor war ganz klar die beste Mannschaft in dieser Saison. Die ist verdient Meister geworden.“

Bevor sich der Landesliga-Aufsteiger dann allerdings zum Grillen ans Muthenhölzle und später zum Party-Marathon in eine Ulmer Szene-Disco verabschiedete, hatte Altintas auch noch faire Worte für den schärfsten Konkurrenten übrig. „Ich wünsche der SSG in der Relegation viel Glück“, sagte er, bevor er von seinen Spielern eine Bierdusche verpasst bekam.

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