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Bezirksliga-Topspiel

31.05.2015

Blaustein hat es geschafft

Nach 13 Jahren kehrt der TSV Blaustein in die Landesliga zurück. Dem spontanen Jubel nach dem klaren Sieg gestern Nachmittag beim TSV Neu-Ulm sollte gleich eine erste Feier folgen.
Bild: Ilse Riedel

Klarer Sieg in Neu-Ulm beschert dem TSV den Aufstieg in die Landesliga. Nach 13 Jahren geht es wieder hoch. Benjamin Passer erzielt alle Treffer selbst.

Von Jürgen Schuster

Jubel, Trubel, Heiterkeit im Blautal. Nach 13 Jahren Abstinenz steigt der TSV Blaustein wieder in die Fußball-Landesliga auf. Mit seinem 4:0-Sieg beim schärfsten Verfolger TSV Neu-Ulm machte der Bezirksligaprimus gestern endgültig sein Meisterstück und bekam unmittelbar nach dem Spiel den Meisterwimpel von Staffelleiter Günter Stucke überreicht. Allerdings fiel der Sieg zu hoch aus und die Hausherren hätten zumindest den Ehrentreffer verdient gehabt.

Die Partie begann ausgeglichen, beide Teams waren bemüht, spielerische Akzente zu setzen. Die Gäste zeigten sich überaus effektiv und nutzen ihre erste Chance zur frühen Führung. Nach einer klugen Spieleröffnung des starken Markus Breunig verwertete Benjamin Passer eine Hereingabe von Max Schmid zum Blausteiner 1:0 (8.). In der Folge neutralisierten sich beide Teams, Torraumszenen waren daher selten.

Nach dem Seitenwechsel dominierte der TSV Neu-Ulm zunächst Ball und Gegner. Gefährlich wurde es für Blaustein jedoch nur nach Standartsituationen. Nach zwei Eckbällen war jeweils Neu-Ulms Raphael Wiesenmayer mit dem Kopf zur Stelle. Einmal zwang er Gästekeeper Steffen Gyrock zu einer Glanztat (46.), dann rettete Dominic Fauß für den bereits geschlagenen Gyrock auf der Torlinie (55.). Die letzte halbe Stunde wurde dann die große Show von Benjamin Passer. Wieder leistete Breuning die Vorarbeit und Passer köpfte etwas überraschend zum 2:0 ein (59.). Dass sich dieser an der gegnerischen Fünf-Meterlinie völlig frei die Ecke aussuchen durfte, brachte noch nach dem Spiel Neu-Ulms Trainer Harry Plail auf die Palme. Sein Team hatte zwar noch eine Doppelchance, die Gyrock zunichte machte, ergab sich dann aber in sein Schicksal. Benjamin Passer setzte mit zwei weiteren Toren seiner Leistung die Krone auf. Erst war er nach einer Hinkl-Ecke (84.) per Kopf zur Stelle, dann funktionierte wiederum die Zusammenarbeit mit Markus Breunig. Dessen Zuspiel musste Passer nur noch zum 4:0-Endstand ins Neu-Ulmer Tor schieben (88.).

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