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Landesliga Württemberg

12.10.2019

Der neue Trainer des TSV Neu-Ulm kommt in Fahrt

Anstatt sich von seiner Verletzung zu kurieren steht Neu-Ulms Kapitän Lukas Kögel (links, hier mit Florian Ufschlag) als Trainer an der Seitenlinie des TSV. Kürzlich holte er den ersten Heimsieg seines Teams.
Bild: Horst Hörger

Nach dem ersten Heimsieg fährt der TSV Neu-Ulm am Wochenende nach Ebersbach. Auf den TSV Buch wartet das nächste Derby in Neu-Ulm.

Buch und der TSV Neu-Ulm bekommen es am Samstag mit den augenblicklichen Topteams der Fußball-Landesliga Württemberg zu tun. Die Blauweißen müssen zu Ligaprimus SV Ebersbach ins Filstal und Buch erwartet den Überraschungszweiten Türkspor Neu-Ulm im Derby.

TSV Neu-Ulm: War das nun der erhoffte Befreiungsschlag oder geht die Zitterpartie weiter? Nach der Entlassung von Trainer Michael Schwer hat bekanntlich der momentan verletzte Kapitän Lukas Kögel das sportliche Kommando beim TSV Neu-Ulm übernommen. Am vergangenen Wochenende feierte der TSV gegen Buch unter Kögel endlich den ersten Heimsieg. Am Samstag (14.30 Uhr) müssen Kögel und Co. nun ausgerechnet an die Fils. Dort wartet mit dem SV Ebersbach der bislang noch ungeschlagene Tabellenführer der Landesliga. Ob das neugewonnene Selbstvertrauen ausreicht, um den Ebersbachern erneut ein Remis abzutrotzen, muss sich zeigen. Die beiden letzten Spiele zwischen Neu-Ulm und der Mannschaft des früheren SSV Ulm-Akteurs Dinko Radojevic endeten jeweils mit einem 1:1-Unentschieden. Mit Armin Ohran hat sich Radojevic in dieser Woche noch die Dienste eines ganz erfahrenen Hochkaräters gesichert. Der 30-Jährige WFV-Auswahlspieler war zuletzt bei den Stuttgarter Kickers als Co-Trainer tätig und soll nun das SV-Mittelfeld verstärken.

TSV Neu-Ulm trifft auf den SV Ebersbach

TSV Buch und Türkspor Neu-Ulm: „Wir sind in dieser Woche schon in uns gegangen“, berichtet Buchs Trainer Harry Haug zur Aufarbeitung der 1:3-Niederlage gegen den TSV Neu-Ulm am vergangenen Wochenende. Gerade sei ein wenig der Wurm drin und der Spirit fehle, so Haug weiter. „Wir haben viel gesprochen und gut trainiert. Vielleicht ist das ja gerade der richtige Gegner.“ Haug sieht sich nicht gerade in der Favoritenrolle, hofft aber dennoch auf die Wirkung seiner Maßnahmen vor dem zweiten Bezirksderby. Am Samstag (15.30 Uhr) bekommt der TSV im Bucher Felsenstadion mit Türkspor das nächste Neu-Ulmer Team innerhalb von sieben Tagen vorgesetzt. Gelingt dabei endlich der erste Bucher Heimsieg, wäre mit Sicherheit auch die Stimmung auf dem Weinfest in Buch am Samstagabend wesentlich ausgelassener. Aufseiten von Türkspor hat Trainer Ünal Demirkiran durchaus Respekt vor den Gastgebern. „Das ist eine heimstarke Mannschaft, die haben auf dem kleinen Platz ihre Waffen.“ Demirkiran kennt die Gegebenheiten im Rothtal natürlich ganz genau und warnt vor allem vor den Bucher Standardsituationen. Er lässt sich auch nicht von der momentanen Tabellensituation in die Irre führen: „Wir müssen über 90 Minuten konzentriert arbeiten.“ Neu-Ulms Trainer weiß, dass am Samstag ein hartes Stück Arbeit droht. (jürs)

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