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Fußball-Landesliga Württemberg

22.11.2019

Die Neu-Ulmer Teams bewegen sich auf das Hinrunden-Ende zu

TSV-Trainer Lukas Kögel blickt auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück.
Foto: hhö

Sowohl der TSV als auch Türkspor Neu-Ulm sind in der Liga gut dabei. Doch wie lange bleibt die Landesliga in dieser Form noch bestehen?

Für die beiden Neu-Ulmer Vereine in der Fußball-Landesliga Württemberg geht es am Wochenende darum, ihre erfolgreichen Hinrunden positiv abzuschließen.

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TSV Neu-Ulm: Mehr als zwölf Jahre liegt der letzte Neu-Ulmer Sieg gegen den TSV Köngen zurück. Wenn dieser am Samstag (14.30 Uhr) an die Donau kommt sehen die Vorzeichen jedoch komplett anders aus. Der TSV Neu-Ulm stellt das Landesligateam der Stunde und ist seit sieben Spielen unbesiegt. Eine Serie, die momentan nicht nur das Maß der Dinge darstellt, sondern die Weißblauen gleich noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze befördert hat. Im Gegensatz zu den Gästen aus Köngen scheint das Thema Klassenerhalt im Muthenhölzle heuer kein Thema zu werden. Interimstrainer Lukas Kögel ist stattdessen an anderer Stelle gefordert. Er muss dafür sorgen, dass bei aller positiven Euphorie die Bodenhaftung nicht verloren geht. Reine Kopfsache also? Die sportliche Tauglichkeit haben Kögel und seine Kollegen längst nachgewiesen, mit dem Spiel gegen Köngen folgt nun der Charaktertest.

Türkspor Neu-Ulm: Wehe sie kommen ins Rollen – bereits zum dritten Mal in dieser Saison haben die Türkspor-Kicker ihrem Gegner eine Lehrstunde erteilt und gleich ein halbes Dutzend eingeschenkt. Jüngstes Opfer war am vergangenen Wochenende beim 6:2-Erfolg der überforderte SC Stammheim. Am Samstag (14.30 Uhr) muss das Team von Trainer Ünal Demirkiran zum TSV Weilimdorf. Der ist nicht nur in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Stammheimern beheimatet, sondern scheint zudem noch von vergleichbarer Spielstärke zu sein, wie das nahezu identische Torverhältnis zeigt. Der Papierform nach sollte es demnach auch in Weilimdorf zu drei Punkten reichen. In einer Woche steht zum Ende des Spieljahres dann noch das Derby gegen den TSV Neu-Ulm auf dem Programm.

WFV prüft Umstrukturierung des Spielbetriebs

Währenddessen ist fraglich, wie lange die Landesliga Württemberg in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben wird, denn dem Fußballbezirk Donau/Iller und den restlichen württembergischen Bezirken könnte eine Umstrukturierung blühen. Eine Kommission überprüft zurzeit die Strukturen im Württembergischen Fußballverband (WFV). Das derzeitige Spielsystem 1-4-16 besteht aus einer Verbandsliga, vier Landesligen und 16 Bezirksligen. Fakt ist: Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung wird der Spielbetrieb in diesem System nicht länger in gewohnter Qualität organisiert werden können. Hauptproblem sind die rückläufigen Mannschaftszahlen.

Auf einer Regionalkonferenz in Neenstetten kristallisierte sich als Antwort auf diese Problematik ein klares Meinungsbild heraus. 87 Prozent der abgegebenen Stimmen stehen für ein Modell ausgehend von einer Verbandsliga mit einem Unterbau von vier Landesligen und zwölf Bezirksligen, das Modell „1-4-12“. Dem Fußballbezirk Donau/Iller würden beim favorisierten Modell 1-4-12 ein Teil des Bezirks Donau zugeschlagen, konkret die Vereine im Bereich der Schiedsrichtergruppe Ehingen (zum Beispiel FV Schelklingen, TSV Allmendingen, TSG Ehingen, SG Öpfingen oder SGM Munderkingen). Die Zuordnung zur Landesliga würde sich um den Bezirk Stuttgart reduzieren und neben Donau/Iller auf die Mannschaften aus den Bezirken Neckar/Fils und Ostwürttemberg beschränken.

Beim Verbandstag im Mai 2021 soll eine Entscheidung fallen, eine Einführung wäre nicht vor der Saison 2022/2023. (jürs, vowi)

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