Bezirksliga-Topspiel

20.11.2017

Dreifacher Jubel

Der Tiefenbacher Christian Geist (Nummer 14) hat hier soeben das 2:0 für seinen Verein erzielt und wird von seinen Mitspielern gefeiert. Am Ende gewinnt der SVT mit 3:0.
Bild: Horst Hörger

Auf dem Papier ist das Spiel zwischen Tiefenbach und Blaubeuren eine klare Sache. Doch der Spielverlauf ist nicht ganz so deutlich

Der SV Tiefenbach setzte gestern mit seinem 3:0-Sieg im Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga gegen den FC Blaubeuren ein Ausrufezeichen. Der Erfolg fiel zwar zu deutlich aus, war aber aufgrund der bärenstarken geschlossenen Mannschaftsleistung nicht unverdient.

Trainer Christoph Schregle hatte im Vorfeld der Partie schon angekündigt, dass seine Truppe derzeit „gut drauf“ sei und er diesen Lauf ebenso gerne bewahren wolle, wie die Serie ungeschlagener Heimauftritte in diesem Spieljahr. Aus seiner taktischen Vorgabe hatte er schon unter der Woche keinen Hehl gemacht. Seine Truppe hatte ganz offensichtlich aufmerksam zugehört und den Matchplan in jeder Hinsicht in die Tat umgesetzt.

Der SVT agierte aus einer kompakten Defensive und begegnete den klaren technischen und spielerischen Vorteilen der Kicker vom Blautopf mit viel Leidenschaft. Den Hausherren gelang es weitestgehend, die Gäste vom eigenen Gehäuse fernzuhalten. Mehr als eine Kopfballchance von Gjentijan Haxhijaj (6.) konnten die Blaubeurer nicht verzeichnen. Allerdings klappte es auf der Gegenseite mit den angekündigten Nadelstichen auch nur bedingt. Tiefenbach konnte lange kein Kapital aus den Umschaltproblemen des Gegners schlagen, bis zur 32. Minute, als Manuel Moro einen Abpraller aus kurzer Distanz zur Führung abstaubte.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Nach der Pause hatte zunächst Elias Wekemann die Chance auf das 2:0. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften auf hohem Niveau weitestgehend im Mittelfeld. Blaubeuren packte erst in der Schlussviertelstunde wieder Kohlen aufs Feuer und hätte bei der Großchance von Adam Giesa eigentlich den Ausgleich markieren müssen. SVT-Keeper Manuel Böck parierte aber stark (81.).

Auf der Gegenseite machte es der eingewechselte Christian Geist besser, als er in der 84. Minute einen zu kurzen Abwehrversuch der Gäste aus 22 Metern knochentrocken ins lange Eck hämmerte. Elias Wekemann setzte kurz vor dem Ende noch einen drauf (89.).

Themen Folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Stefan Baric FV Illertissen
Regionalliga Bayern

FV Illertissen präsentiert neunten Neuzugang

ad__pluspaket@940x235.jpg

Webseite und App freischalten!

Die schnellsten Lokalnachrichten - live, aktuell und multimedial.
Alle Online-Inhalte auf allen Endgeräten zu jeder Zeit, mtl. kündbar.
Damit sind Sie daheim und im Büro immer auf dem Laufenden.

Plus+ Paket ansehen