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Tischtennis

25.05.2020

Ehemalige Neu-Ulmer Tsuboi und Salifou bleiben in der Bundesliga

Hier noch zusammen im Doppel, bald gegeneinander: Die ehemaligen Tischtennis-Profis vom TTC Neu-Ulm, Gustavo Tsuboi (links) und Abdel-Kader Salifou, haben neue Teams in der Bundesliga gefunden.
Bild: Willi Baur

Plus Gustavo Tsuboi und Abdel-Kader Salifou haben nach ihrem Abschied vom TTC Neu-Ulm neue Teams gefunden.

Sportlich ist die laufende Saison in der Tischtennis-Bundesliga bekanntlich noch nicht abgeschlossen. Die Play-offs stehen noch aus und sollen stattfinden – hofft jedenfalls die Liga. Unabhängig davon gehen die Personalplanungen der Klubs für die nächste Runde auf Hochtouren weiter. Während beim TTC Neu-Ulm der Kader für die zweite Saison im Oberhaus praktisch steht, dürfen sich zwei hier nach dem Premieren-Jahr ausgemusterte Akteure über ein neues Engagement bei Liga-Konkurrenten freuen: Abdel-Kader Salifou wechselt vom Tabellenachten Neu-Ulm zum punktgleichen Platznachbarn TSV Bad Königshofen, Gustavo Tsuboi zieht es zum designierten Aufsteiger TTC Bad Homburg.

Mit ihnen könnte es also in absehbarer Zeit ein Wiedersehen geben, bei ihren neuen Klubs freilich in höchst unterschiedlichen Rollen. Salifou nämlich soll beim TSV an der Seite etablierter Kollegen den spielstarken Japaner Mizuki Oikawa ersetzen, der dort eine eindrucksvolle 11:7-Bilanz hingelegt hat. Für Salifou stehen demgegenüber zwar nur sechs gewonnene Einzel zu Buche, darunter aber vier Siege über Top-Leute wie seinen künftigen Mitspieler Bastian Steger.

Gustavo Tsuboi wechselt zum TTC Bad Homburg

Dem hatte sich der Franzose im Dezember in der Arena eine denkwürdige und hochklassige Partie geliefert. Der spektakulärste Ballwechsel wird noch heute vielfach im Netz geklickt. Keine Überraschung insofern, als dass sich der langjährige deutsche Nationalspieler sehr angetan über die Neuverpflichtung äußerte: „Er passt gut zu uns. Er ist ein Kämpfertyp mit toller Einstellung, der nie einen Satz verloren gibt. Das wird unseren Zuschauern gefallen, zumal er eine sehr attraktive Spielweise hat“, sagte Steger der örtlichen Mainpost.

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Während Salifou also im unterfränkischen Grabfeld sein zweites Bundesliga-Jahr anpeilt, erhält sein ehemaliger Doppelpartner Gustavo Tsuboi in Bad Homburg quasi eine zweite Chance als Führungsspieler. Mithin für den 35-jährigen Brasilianer die Rolle, der er in Neu-Ulm nur ansatzweise gerecht werden konnte und die schließlich Tiago Apolonia mit einer überragenden Saison übernommen hat.

Vergleichbare Partner werden Tsuboi beim Aufsteiger fehlen. Vielmehr soll er hier mit seiner Erfahrung vier jungen Talenten den Start im Oberhaus erleichtern. Für den 44. der Weltrangliste ist Bad Homburg bereits die vierte Station in der Liga.

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