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Bezirksliga-Topspiel

19.04.2015

Oberroth setzt sich durch

Die Oberrother (am Ball Johannes Stephan) setzten sich nicht nur in dieser Szene gegen den TSV Holzheim (rechts Michael Hornung) durch, sondern in der gesamten Partie.
Bild: Horst Hörger

Der SVO schlägt den TSV Holzheim und hat sich der ärgsten Sorgen entledigt.

Von Michael Schuster

Der SV Oberroth ist dank seines 2:1-Heimsiegs gegen den TSV Holzheim gestern die ärgsten Sorgen in der Fußball-Bezirksliga los. Für Schlusslicht Holzheim muss dagegen weiterhin gelten: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Das Duell der beiden Kontrahenten war für die 250 Zuschauer stets unterhaltsam, obwohl mit zunehmender Spieldauer Hektik und Nicklichkeiten aufkamen. Das lag vor allem an der zu langen Leine, die Schiedsrichter Marios Sliakas aus Dettingen/Teck den Kickern ließ. Erst in der 80. Minute sah Holzheims Kapitän Matthias Michel für ein vergleichsweise harmloses Vergehen Gelb-Rot. TSV-Trainer Karl-Heinz Schabel wollte den eher schwachen Auftritt des Unparteiischen aber nicht als Grund für die Niederlage bemühen. „So etwas liegt mir fern. Wir hatten es selbst in der Hand und müssen vor unserer eigenen Türe kehren“, gab er nach dem Schlusspfiff zu Protokoll.

Zuvor hatten seine Kicker in den absolvierten 90 Minuten den Oberrothern Paroli geboten und waren in den meisten Belangen zumindest ebenbürtig. Den Unterschied machte wieder einmal die Chancenverwertung. Matthias Michel nach 20 Sekunden, der starke Ex-Oberrother Halit Tiryaki (49.,71.) und vor allem Dennis Brixy mit einem extrem schwachen und von SVO-Keeper Daniel Langner mühelos parierten Foulelfmeter (50.) vergaben die Möglichkeiten, sich für den geleisteten Aufwand zu belohnen.

Der SV Oberroth, der zu Beginn Mühe mit dem überraschend hohen Pressing der Holzheimer hatte, machte es da etwas besser. Patrick Uhlmann (35.) nach einer Flanke von Daniel Morath und Michael Morath nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus (45.) drehten die Gästeführung noch um. Allerdings vergab Uhlmann auch die glasklare Chance, die Partie schon zu entscheiden (74.). Michael Marz hatte mit einem tollen Solo die überragende Vorarbeit geleistet. Auf der Gegenseite hatte Halit Tiryaki Holzheim nach einem sehenswerten Angriff früh in Front geschossen (8.).

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