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Fußball

27.05.2020

Regionalliga Südwest beendet die Saison 2019/2020

Die Regionalliga Südwest beendet ihre Saison zum 30. Juni.
Bild: Picture alliance/dpa (Symbolfoto)

Der FC Saarbrücken steigt in die 3. Liga auf - dank der Entscheidung, der Regionalliga Südwest, die aktuelle Saison zu beenden. Die kommende Spielzeit könnte am 1. September beginnen.

Am Dienstagabend war es amtlich: Die aktuelle Saison 2019/2020 der Regionalliga Südwest wird wegen der Corona-Pandemie zum 30. Juni abgebrochen, der FC Saarbrücken steht als Aufsteiger in die 3. Liga fest. Darauf hat sich die Betreibergesellschaft der Südwest-Staffel festgelegt. Saarbrücken wurde durch die Quotientenregel zum Aufsteiger bestimmt. Außerdem wird es in dieser Saison keinen Absteiger geben, womit auch klar ist, dass der Tabellenletzte Koblenz trotz einer extrem mickrigen Ausbeute von fünf Punkten aus 22 Spielen in der Liga bleiben darf. Da es jedoch Aufsteiger aus der Oberliga in die Regionalliga geben wird, wird die kommende Spielzeit in Südwest-Staffel ziemlich voll werden. Maximal 22 Teams soll es geben: Vier Aufsteiger aus der Oberliga und eventuell einen Absteiger aus der 3. Liga. Sonnenhof Großaspach steht derzeit auf einem Abstiegsplatz.

Den Weg zur Entscheidung hat letztlich der DFB-Bundestag am Montag geebnet, auf dem entschieden wurde, dass die 3. Liga fortgesetzt werden soll und die zuständigen Verbände einen Aufsteiger aus der vierten Liga bestimmen dürfen, wenn sie sich zu einen Abbruch entschließen sollten. Außerdem wurde die Zweigleisigkeit, die der Saarländische Fußballverband vorgeschlagen hatte, abgelehnt. Somit war der Weg für eine Entscheidung der Regionalliga Südwest frei. Dass diese auf einen Abbruch hinauslaufen würde, hatte sich schon länger abgezeichnet.

Regionalliga Südwest: FC Saarbrücken steigt in die 3. Liga auf

Die 18 Teams der Liga hatten sich schon vor einigen Wochen dafür ausgesprochen, die Saison zu beenden. Geisterspiele wie in den obersten deutschen Spielklassen kam für die kleineren Viertliga-Teams nicht infrage. Es wäre ein Verlustgeschäft gewesen, da es keine Fernseheinnahmen gibt, die Stadionöffnung und die Organisation aber trotzdem Kosten verursacht hätten - während es kein Geld durch Ticketverkäufe gegeben hätte.

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Fraglich bleibt, wie es dann mit der kommenden Spielzeit weitergehen soll. Als möglicher Termin für den Start gilt der 1. September. Wie dieser dann aussehen soll, möchte die Liga noch mit den Klubs besprechen.

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