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Landesliga Württemberg

27.09.2019

TSV Neu-Ulm entlässt Trainer Michael Schwer

Trainer Michael Schwer verlässt den Fußball-Landesligisten TSV Neu-Ulm.
Bild: Horst Hörger

Nach nur sechs Spieltagen in der Landesliga Württemberg muss Trainer Michael Schwer den TSV Neu-Ulm verlassen. Ein Spieler übernimmt vorerst.

An der Donau schlagen die Wellen hoch. Der Landesligist TSV Neu-Ulm entlässt nach nur sechs Spieltagen Trainer Michael Schwer. Türkspor Neu-Ulm empfängt dafür zum überraschenden Spitzenspiel den als Meisterschaftsfavoriten eingestuften SC Geislingen. Beim TSV Buch hingegen ist am Samstag die ganze Konzentration gefordert, um gegen den TSV Köngen den ersten Heimsieg einfahren zu können.

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TSV Neu-Ulm: Paukenschlag beim TSV Neu-Ulm: vor dem siebten Spieltag entlässt der Vorstand seinen Trainer Michael Schwer. „Es ist uns allen nicht leichtgefallen, aber es ist eben so“ – mit der sportlichen Entwicklung und der fehlenden Konstanz begründet der sportliche Leiter Werner Wetzel die Entscheidung. Auf hervorragende Vorstellungen folgten in den bisherigen Spielen auch meist unerklärliche Niederlagen. Nach der 1:4-Klatsche im letzten Heimspiel gegen den SC Stammheim griffen nun auch beim TSV die im Fußball üblichen Mechanismen. „Ich muss das so akzeptieren“, sagt Michael Schwer. Er war erst im Sommer bei den Blauweißen eingestiegen und konnte sich vor dem Training am Donnerstagabend noch bei der Mannschaft verabschieden. Bis auf weiteres wird Lukas Kögel zusammen mit dem bisherigen Co-Trainer Dennis Aust die Geschicke des TSV Neu-Ulm leiten. Kögel, eigentlich Kapitän des Teams, wird nach seiner Schulterverletzung selbst nicht vor dem Frühjahr wieder aktiv ins Geschehen eingreifen können. „Er hatte natürlich auch Pech“, sagt Wetzel vor dem Spiel beim TSV Weilimdorf am Samstag (16 Uhr). Damit meint er unter anderem die Verletzung von Adrian Botzenhardt und die Rot-Sperre von Yannick Gnann. Einen Nachfolger haben die Neu-Ulmer Verantwortlichen noch nicht. Namen wie beispielsweise Rafael da Silva, derzeit beim TSV in der Jugend tätig, bezeichnet Werner Wetzel als reine Spekulation.

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Landesliga Württemberg: Türkspor Neu-Ulm trifft auf Geislingen

Türkspor Neu-Ulm: Es ist der Kracher des siebten Spieltages in der Landesliga: Türkspor Neu-Ulm empfängt am Sonntag (15 Uhr) den punktgleichen SC Geislingen. In Zahlen ausgedrückt ist dann der Tabellendritte beim Zweiten zu Gast. „Wir stehen zwar nicht zu Unrecht da, trotzdem bleibt der Klassenerhalt unser erstes Ziel. Wir müssen Konstant bleiben“, sagt Türkspor-Trainer Ünal Demirkian. Sein Team scheint langsam in Fahrt zu kommen, vier Spiele, zehn Punkte und zehn zu eins Tore sind eine klare Ansage an die etablierte Konkurrenz. Den Gast aus Geislingen kennt er als offensivstarkes Team. Allerdings sind die Kicker aus dem Eybachtal bislang mit knappen Ergebnissen eher als Minimalisten aufgefallen. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt“ – personelle Sorgen hat Ünal Demirkiran folglich nicht.

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TSV Buch: Die Hausaufgabe am Samstag (16.30 Uhr) nur als Pflichtaufgabe zu sehen, könnte fatale Folgen haben. Der TSV Buch empfängt das noch sieglose Tabellenschlusslicht aus Köngen. Der Aufsteiger hat sich zuletzt allerdings teuer verkauft und dem hochgehandelten SC Geislingen ein torloses Unentschieden abgetrotzt. Für beide Teams geht es trotz des frühen Zeitpunkts der laufenden Saison schon um viel. Gewinnt der TSV Köngen, schließt er nach Punkten zu den Buchern auf und verliert nicht den Anschluss an das hintere Mittelfeld. Der TSV Buch hingegen kann mit dem ersten Heimsieg den Sprung auf einen einstelligen Tabellenplatz schaffen und die Gefahrenzone erst einmal hinter sich lassen. Darüber hinaus könnte der TSV selbstbewusst dem Derby nächste Woche beim TSV Neu-Ulm entgegensehen.

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