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SSV Ulm 1846 Fußball

09.08.2020

Ulmer Spatzen erreichen das WFV-Pokalfinale - zum dritten Mal in Folge

Die Spatzen mit Marcel Schmidts (vorne) und Burak Coban stehen nach einem deutlichen Sieg gegen Großaspach im Finale des WFV-Pokals.
Bild: Horst Hörger

Plus Die Ulmer Spatzen stehen dank eines deutlichen Sieges gegen die SG Sonnenhof Großaspach im WFV-Pokalfinale.

Zum dritten Mal nacheinander hat der SSV Ulm 1846 Fußball das Finale im WFV-Pokal erreicht. Gegen den Drittliga-Absteiger Sonnenhof Großaspach hat das Team von Trainer Holger Bachthaler am Samstag klar mit 6:0 (4:0) gewonnen. Im Endspiel am 22. August treffen die Spatzen im Stuttgarter Stadion auf der Waldau auf die TSG Balingen. „Wir haben unser Ziel –das Finale – eindrucksvoll erreicht“, sagte Bachthaler nach der Partie.

Vom Anstoß weg wurden die Großaspacher regelrecht überrollt – bereits nach 17 Minuten lagen sie mit 0:3 in Rückstand und es bahnte sich ein Debakel an. Die Ulmer pressten von Beginn an und provozierten somit immer wieder den ein oder anderen Ballverlust der noch nicht eingespielten Gästetruppe und trafen zudem noch nach Belieben. Bereits nach sechs Minuten jubelten die 500 Zuschauer und SSV-Bedienstete das erste Mal, als Adrian Beck einen sehenswerten Pass in die Gasse von Nicolas Jann zum 1:0 verwertete. Sechs Minuten später erzielte Johannes Reichert nach einer Ecke von Burak Coban den nächsten Treffer. Nach seinem Doppelpack im Viertelfinale gegen Ravensburg war es schon Reicherts dritter Pflichtspieltreffer nach der Corona-Pause. „Ich weiß nicht was los ist, zur Zeit treffe ich immer“, sagte der Verteidiger. Coban durfte dann auch selbst jubeln: Er nahm eine Flanke von Tobias Rühle im Strafraum volley und vollendete mit einem trockenen Schuss zum 3:0 (17.). Coban machte an diesem Tag ein sehr starkes Spiel. „Wir waren von der ersten Minute an da und die frühen Tore haben uns in die Karten gespielt“, meinte er.

SSV Ulm 1846 Fußball besiegt Großaspach im WFV-Pokal

In der Folge fuhren die Ulmer den Druck etwas herunter, dominierten aber weiter das Geschehen, obwohl jetzt die Großaspacher öfters in der Hälfte der Gastgeber auftauchten. Die Tormöglichkeiten hatten aber nur die Hausherren: Jann schoss frei im Strafraum am langen Pfosten vorbei (33.) und Beck scheiterte mit seinem Abschluss am Torhüter (34.). Das 4:0 fiel dann doch noch vor der Pause. Nach einer Freistoß-Flanke von Burak Coban verwertete Lennart Stoll einen Abpraller zum 4:0-Halbzeitstand (42.).

Ulmer Spatzen erreichen das WFV-Pokalfinale - zum dritten Mal in Folge

Die Ulmer waren auch in der zweiten Hälfte tonangebend. Nach einer Stoll-Flanke traf Higl das erste Mal (66.) und machte nur fünf Minuten später nach einem Pfostentreffer von Albano Gashi mit dem Abstauber seinen Doppelpack perfekt. Fast hätte er sogar einen Hattrick erzielt, aber mit der letzten Chancen scheiterte er am Torhüter (88.). Nach Spielende bedankten sich die Ulmer auf ihrer Ehrenrunde bei den rund 430 Zuschauern im Stadion und auch bei denen, die davor während der Partie das Team anfeuerten. Burak Coban: „Es war ein ganz anderes Gefühl wieder mit Zuschauern im Rücken zu spielen. Das hat uns einen Push gegeben.“

SSV Ulm 1846 Fußball: Heimann – Stoll, Reichert, Geyer, Schmidts (72. Kehl) – Sapina, Coban (76. Fink), Jann (62. Gashi), Beck – Higl, Rühle (56. Morina).

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Der DFB-Pokal sorgte schon immer für große Begegnungen im Ulmer Donaustadion: Im Achtelfinale der Saison 1997/98 unterliegt der SSV Ulm (hier links: Oliver Otto) dem VfB Stuttgart mit 1:3.
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Bild: Bernd Weißbrod, dpa
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