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Neuburg/Donau

18.07.2014

9000 Stunden im Hochwassereinsatz

Wurden für ihren ehrenamtlichen Einsatz während der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr ausgezeichnet: die aktiven Helfer des Technischen Hilfswerks aus den Ortsverbänden Neuburg, Ingolstadt und Eichstätt. Auf dem Bild ist als Dritter von links Neuburgs Ortsvorsitzender Erwin Dittenhauser zu sehen.
Bild: THW

109 Freiwillige Helfer des Technischen Hilfswerks aus der Region erhalten „Einsatzmedaille Fluthilfe 2013“

Als Zeichen des Danks und der Anerkennung haben die Bundesministerien des Inneren und der Verteidigung die „Einsatzmedaille Fluthilfe 2013“ gestiftet. In Ingolstadt wurden nun 109 Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) damit ausgezeichnet. Die Helfer aus den Ortsverbänden Eichstätt, Ingolstadt und Neuburg waren im Juni vergangenen Jahres über 9000 Stunden im Katastropheneinsatz.

Im Juni 2013 waren die Katastrophenschützer des THW in verschiedenen Städten und Gemeinden im Dauereinsatz im Kampf gegen die Flut. Die geehrten 109 Helfer pumpten dabei überschwemmte Straßen leer, räumten von der Flut betroffene Häuser aus, füllten und transportierten Sandsäcke, waren in der Einsatzleitung eingesetzt und führten Erkundungsarbeiten durch. Der größte Einsatzschwerpunkt für die Freiwilligen waren die Katastrophengebiete bei Deggendorf. Alleine dort waren die Helfer mehr als zwei Wochen im Einsatz.

Die Ehrung bei einem Festakt in der Ingolstädter Volkshochschule nahmen die Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter, Dr. Reinhard Brandl, Ingolstadts Stadtrat Peter Springl und der Landesbeauftragte des THW Bayern, Dr. Fritzhelge Voß vor. Bulling-Schröter blickte in ihrem Grußwort auf die weltweiten Klimaprobleme, die immer wieder den Einsatz des THW forderten. Es gelte jedoch auch vorbeugend zu wirken und beispielsweise die Renaturierung von Flüssen zu verstärken. „Wir wissen die Einsatzbereitschaft des THW zu schätzen“, sagte Brandl in seinem Grußwort. Der Bund „steht hinter Euch“, lobte er die fast zu 100 Prozent ehrenamtlich getragene Bundesbehörde. Die THW-Ortsbeauftragten Christian Tontarra (Eichstätt), Werner Euringer (Ingolstadt) und Erwin Dittenhauser (Neuburg) erinnerten an die Hilfeleistungen im vergangenen Jahr und dankten besonders auch den Familien und Arbeitgebern, ohne die einer der größten Katastropheneinsätze des Technischen Hilfswerks nicht hätte realisiert werden können. Aus dem Ortsverband Eichstätt erhielten 38 Helfer die Auszeichnung, aus Ingolstadt 35 und aus Neuburg 36.

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