Jobbörse

22.07.2013

Aus erster Hand

Es war ein stetes Kommen und Gehen bei der Job- und Ausbildungsbörse in Karlshuld, sodass an den Ständen genügend Zeit für ausführliche Gespräche und umfassende Informationen blieb.
Bild: Uwe Kühne

Handwerker gaben Einblicke, junge Schulabgänger informierten sich

Karlshuld Auf der einen Seite fehlen Auszubildende, auf der anderen Seite suchen junge Menschen Ausbildungsplätze. Um beide zusammenzubringen, veranstaltete der Gewerbeverband Donaumoos seine zweite Job- und Ausbildungsmesse in der Karlshulder Sport- und Mehrzweckhalle.

„Es ist erfreulich, dass sich wieder zahlreiche mittelständische Betriebe an der Börse beteiligen. Es ist wichtig, dass sie ihre Angebote vorstellen, um einen Einblick in die Vielfältigkeit der Berufe zu geben“, stellte Schirmherr Bürgermeister Karl Seitle bei der Eröffnung fest. „Die Börse, die auch Angebote für Arbeitnehmer aller Altersklassen bietet, ist mit ihren Arbeitsplatzangeboten Mittler zwischen Suchenden und Findenden“, sagte Cornelia Euringer-Klose, Vorsitzende des Gewerbeverbandes.

Für Ausbildungsplatzsuchende, die meist mit ihren Eltern kamen, bot sich die Gelegenheit, Informationen aus erster Hand über Ausbildungsvoraussetzungen in Handwerks- und Dienstleistungsberufen zu bekommen. Welchen Schulabschluss brauche ich, welche physischen Voraussetzungen muss ich erfüllen, wie lange dauert die Ausbildung, wie kann ich im Beruf weiterkommen, kann ich nach der Ausbildung wieder auf die Schule gehen oder studieren - Fragen, die von den Mittelständlern offen und ehrlich beantwortet wurden. „Es nützt weder Ausbildern noch Auszubildenden, einen Beruf anzupreisen, wenn sich bei Ausbildungsbeginn herausstellt, dass der Bewerber nicht ausbildungsreif ist“, meinte ein Handwerker dazu.

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Auch die Mittelschule war vertreten

Mit auf der Messe vertreten war die Mittelschule Karlshuld, die das Spektrum der Bildungsmöglichkeiten wie Mittlere-Reife-Zug, qualifizierenden Abschluss, praxisnaher Zusammenarbeit mit Betrieben und weiterbildenden Schulen und Fortsetzung der schulischen Ausbildung bis hin zum Abitur aufzeigte.

Darüber gab es Informationen vom Berufsschulzentrum mit FOS und BOS. Neben Handwerks- und Dienstleistungsberufen konnte man sich auch über die Möglichkeiten und Voraussetzungen für Berufe im öffentlichen Dienst (Kommunalverwaltung, Kindergärten) im Gesundheitswesen (Kranken- oder Altenpfleger) oder Verwaltung (AOK) informieren.

Es war ein stetes Kommen und Gehen in der Turnhalle, sodass an den Ständen genügend Zeit für ausführliche Informationen zur Verfügung stand, die auch von den Ausstellern genutzt wurde, um einmal einen Blick über den Zaun zu werfen. Zufrieden mit der Resonanz war Cornelia Euringer-Klose. Sie sieht – wie auch Schirmherr Karl Seitle – die Börse als Initiative zur Stärkung des heimischen Mittelstandes.

www.neuburger-rundschau.de.

Unter dieser Adresse finden Sie weitere Bilder von der Jobbörse.

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