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Ingolstadt

26.09.2016

Die Ingolstädter CSU in Feierlaune

Entspanntes Zusammentreffen: MdB Reinhard Brandl, Europaabgeordnete Angelika Niebler und Ministerpräsident Horst Seehofer.
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Entspanntes Zusammentreffen: MdB Reinhard Brandl, Europaabgeordnete Angelika Niebler und Ministerpräsident Horst Seehofer.
Bild: Silke Federsel

Vor 70 Jahren wurde der Verband gegründet. Da schaute natürlich auch der Landesvater vorbei.

Als „Partei für die Bürger“ wollte man den runden Geburtstag nicht in geschlossener Gesellschaft feiern, sondern lieber mit den Ingolstädtern gemeinsam bei einem großen Fest, erklärte Kreisvorsitzender Hans Süßbauer bei den Feierlichkeiten anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Ingolstädter CSU. Das kam offensichtlich gut an, denn bereits um 10 Uhr morgens waren die Biertische beim Viktualienmarkt gut gefüllt. Blasmusik spielte, als Christine Haderthauer das erste Fass anzapfte. Zum Jubiläum waren auch viele Politiker erschienen: Europaabgeordnete Angelika Niebler oder Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl waren gekommen, und auch das wohl bekannteste Ingolstädter CSU-Mitglied, Ministerpräsident Horst Seehofer, traf gegen Mittag ein.

Seehofer gratulierte seinen Parteikollegen zum Jubiläum, erzählte, dass er selbst schon 45 Jahre lang Mitglied sei und vor allem durch Hermann Regensburger, den verstorbenen Elmar Spranger und Peter Schnell geprägt wurde. Parteien seien keine leblosen Konstrukte, sondern würden von den Menschen geprägt, die dort zusammenkämen, so Seehofer. Lob gab es von ihm aber nicht nur für die Entwicklung seiner Partei, sondern auch für seine Heimatstadt. „Lange Zeit war Ingolstadt finanziell und kulturell nicht auf der Höhe der Zeit. Heute ist es eine Stadt der Spitzenklasse“, sagte er.

Über die Vergangenheit, aber auch die Zukunft der Stadt sprachen dann gleich drei Bürgermeister: Alt-Oberbürgermeister Peter Schnell, Alt-Oberbürgermeister Alfred Lehmann und natürlich auch der amtierende OB, Christian Lösel. Letzterer erklärte einige der aktuellen Projekte, wie etwa die Umgestaltung der Fußgängerzone oder die Sanierung historischer Gebäude, damit diese für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten.

Rund 1900 Mitglieder hat die Ingolstädter CSU und damit „doppelt so viel wie alle anderen Parteien zusammen“, wie Kreisvorsitzender Hans Süßbauer sagte. Der 63-Jährige hat dieses Amt seit 2007 inne, möchte aber bei der Neuwahl im Frühjahr 2017 nicht mehr antreten.

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