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Auszeichnung

30.04.2015

Ehre, wem Ehre gebührt

Horst Seehofer (Mitte) verlieh gemeinsam mit Landrat Roland Weigert (Zweiter von rechts) und dessen Stellvertreter Alois Rauscher (links) die vier Ehrenzeichen.
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Horst Seehofer (Mitte) verlieh gemeinsam mit Landrat Roland Weigert (Zweiter von rechts) und dessen Stellvertreter Alois Rauscher (links) die vier Ehrenzeichen.

Horst Seehofer überreichte gestern im Schloss Grünau viermal das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten. Die „Fleißigen Bienen“ der Karte der Not erhielten die Ehrenamtskarte

Vier Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten sowie 31 goldene und 83 reguläre Ehrenamtskarten – so lautet die stolze Bilanz der gestrigen Ehrungsveranstaltung für Ehrenamtliche aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit Ministerpräsident Horst Seehofer im Schloss Grünau.

„Das sind Menschen, die seit vielen Jahren unermüdlich Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen und damit den Landkreis zu dem machen, was er ist: unsere lebenswerte Heimat!“, lobte Landrat Roland Weigert die zahlreichen Ehrenamtlichen, die zur Auszeichnung ins Neuburger Jagdschloss gekommen waren, in seiner Begrüßungsansprache. Der Landkreis würde ihr Engagement aktiv fördern. Neuburg-Schrobenhausen sei schließlich – abgesehen vom „Pilot-Landkreis“ Cham – der erste Landkreis in Bayern gewesen, der die Ehrenamtskarte eingeführt habe, betonte Weigert. An dieser Stelle hob er Kreisrat Fritz Goschenhofer hervor, der die treibende Kraft hinter dem Projekt gewesen sei. Seither habe es sieben Übergabeveranstaltungen gegeben, fuhr der Landrat fort, bei denen mehr als 1900 Ehrenamtskarten verteilt worden seien. Gestern kamen in Grünau weitere 114 dazu. Damit sei die „2000er Marke“ geknackt worden. Weigert: „Das Ding ist ein echter Renner.“ Zum Schluss bedankte er sich noch einmal bei den Helfern: „Sie sind ein leuchtendes Beispiel. Sie sollen andere motivieren. Sie haben das mehr als verdient.“

Bevor die Ehrenamtskarten allerdings tatsächlich verteilt wurden, überreichte Host Seehofer zunächst viermal das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Es wird seit 1994 als Anerkennung für eine langjährige (in der Regel mindestens 15 Jahre) und hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen an Personen, die sich – vorrangig im örtlichen Bereich – in Vereinen oder sonstigen Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen engagieren. Seehofer sagte: „Bayern geht es gut. Aber das Land Bayern kann nur so stark sein, wenn es viele Menschen gibt, die mehr tun, als sie müssten. Der Staat kann das niemals entlohnen. Vergelt’s Gott!“ Über die Jahre, in denen er einst selbst ehrenamtlich in einem Sportverein tätig war, sagte er: „Die Zeit gehört zu den schönsten in meinem Leben. “ In diesem Sinne ehrte er Helga Selzer, Christa Scheuermeyer, Ingolf Süß und Franz Fäller. Die vier erhielten zusätzlich die goldene Ehrenamtskarte.

Diese bekamen noch 27 weitere Personen. Darunter waren zum Beispiel Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Anschließend wurde insgesamt 83 Personen die reguläre Ehrenamtskarte übergeben. Hier waren auch die „Fleißigen Bienen“ mit dabei, die sich schon seit mehr als neun Jahren für die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung, einsetzen. Des Weiteren wurden zahlreiche Vertreter von Sportvereinen sowie aus den Bereichen Kirche und Soziales, Kultur, Bildung, Freizeit und Politik ausgezeichnet.

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