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Wettbewerb

13.02.2015

Gut ausgetüftelt

Die drei wissen genau, wo Weizenkörner am besten austreiben (v. li.): Isabel Gutierrez Alonso, Johanna Zöpfl und Jana Schlüter von der Grundschule Etting.
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Die drei wissen genau, wo Weizenkörner am besten austreiben (v. li.): Isabel Gutierrez Alonso, Johanna Zöpfl und Jana Schlüter von der Grundschule Etting.

Zum 50. Mal lief bei Audi gestern „Jugend forscht“ und zum 36. Mal der Regionalwettbewerb für einfallsreiche junge Menschen. Was die alles ausgeknobelt haben

Ein Artikel im Magazin Geo hat Simon Werner und Sebastian Koch vom Katharinen-Gymnasium in Ingolstadt überhaupt erst darauf gebracht, sich mit dem Thema Recycling zu beschäftigen. Als sie von den Umweltbelastungen durch den Elektronikschrott erfuhren, beschlossen sie, umweltschonende Methoden zur Rückgewinnung der Wertstoffe zu ergründen. Damit hatte das eingespielte „ Jugend forscht“-Team schon ein Thema für den 36. Regionalwettbewerb gefunden. Die beiden sind nur ein Beispiel von vielen jungen, hellen Köpfen, die sich allerlei einfielen ließen.

Die Kabel werden aufgeschnitten, die Platinen erst durch Wärme vom Zink befreit und dann mit einem Trennschleifer zermahlen. Aus diesem grauen Mehl können die Jungforscher unter anderem durch Elektrolyse die Metalle herausziehen. Einem brisanten Thema haben sich die beiden Gymnasiasten angenommen, denn unser Elektronikschrott wandert nach Afrika und wird unter oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen aufgearbeitet. Diese Arbeit zeigt, wie praktisch die jungen Forscher denken.

Bereits zum 50. Mal findet heuer der Nachwuchswettbewerb in Deutschland statt, zum 36. Mal war das Audi Bildungswesen Gastgeber für den Regionalwettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren. Die Teilnehmer sind zwischen neun und 21 Jahre alt und begeistern sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Teilnehmer bei „Schüler experimentieren“ sind sind bis zu 14 Jahre alt. Dieses Jahr zählte diese Kategorie 52 Teilnehmer mit 28 Projekten. 46 Teilnehmer von 15 bis 21 Jahren forschten an 32 Arbeiten.

Unter welchen Bedingungen wachsen Weizenkörner wohl am besten? Das wollten die Schülerinnen Isabel Gutierrez Alonso, Johanna Zöpfl und Jana Schlüter, alles Schülerinnen der Grundschule Ingolstadt-Etting, herausfinden. Und siehe da, Kaffeesatz entpuppte sich als bester Dünger. Außerdem keimten die Weizenkörner bei Dunkelheit besser. Und die Moorerde aus dem Raum Etting ist besser geeignet als normale Gartenerde. Gleich mehrere Versuchsanordnungen haben die drei kleinen Forscherinnen angelegt, um dem Geheimnis von Wachstum auf die Schliche zu kommen.

Natürlich waren auch Audi-Azubis mit von der Partie. So entwickelten Jan Breitung, Domenik Deichsel und Michael Heinrich, die als duale Studenten gerade die Ausbildung zum Mechatroniker absolvieren, eine Einparkhilfe für Längsparkplätze, mit der ein Wagen nur noch eine Parklücke benötigt, die genauso lang ist wie die Wagenlänge. Möglich wird das durch ein Wagenhebersystem mit Rollen, sodass das Fahrzeug in Verbindung mit den anderen Assistenzsystemen seitlich bewegt werden kann. Mit dieser Einparkhilfe könnten 30 Prozent der Längsparkflächen eingespart werden.

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