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Karlshuld

25.01.2019

Karlshulder Bürger gründen neue Wählergemeinschaft

Das Vorstandsteam der DUK (von links): Mandy Drechsler, Sabine Tarnick, Jürgen Stark, Wolfgang Tarnick, Klaus Link, Sabrina Blank, Marina Mayer und Klaus Kreitmeier.
Bild: Norbert Eibel

Gemeinderat Wolfgang Tarnick sammelt „Die Unabhängigen Karlshulder“ um sich. Die Liste für die Kommunalwahl 2020 der DUK steht.

In Karlshuld hat sich eine neue Wählergemeinschaft gegründet. Die Initiative für „Die Unabhängigen Karlshulder“, kurz DUK, startete der im Dezember aus der SPD ausgetretene Gemeinderat Wolfgang Tarnick. Mit einer Reihe von Mitstreitern hat er eine neue Partei gegründet, die im kommenden Jahr bei der Kommunalwahl antreten wird. Eine eigene Liste steht schon. Ob man auch einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen schicken wird, steht allerdings noch nicht fest.

Ein Kandidat wird gegebenenfalls vom Vorstand vorgeschlagen und von den Mitgliedern gewählt. Die DUK zählt mittlerweile 30 Mitglieder. Vorsitzender ist Wolfgang Tarnick selbst, Stellvertreter sind Klaus Link und Marina Mayer, Schatzmeister ist Klaus Kreitmeier, Schriftführerin Sabrina Blank und als Beiräte sind Mandy Drechsler, Jürgen Stark und Sabine Tarnick tätig. Möglicherweise werden die Karlshulder mit der DU Schrobenhausen zusammenarbeiten, Gespräche laufen schon.

Neue Wählergemeinschaft soll Querschnitt der Bevölkerung darstellen

Wolfgang Tarnick möchte nach seiner Demission bei den Genossen weiter etwas bewegen in der Gemeinde. Die Liste für die Kommunalwahl soll deshalb einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden, möglichst viele Berufsgruppen sollen vertreten sein, Männer und Frauen gleichauf. Tarnick, seit 2014 Mitglied des Gemeinderates, ist der politisch Erfahrenste im DUK-Team. Keiner seiner Mitstreiter hat sich bislang um ein politisches Amt beworben. Man wolle eng zusammenstehen, bei einem Einzug in den Gemeinderat aber auch mit anderen Fraktionen fair zusammenarbeiten. „Wir werden einen harten, aber fairen Wahlkampf machen“, verspricht der Vorsitzende. Es gehe darum, sachbezogene Arbeit für die Kommune abzuliefern. „Wir wollen bodenständige Politik für alle Menschen in unserer Gemeinde machen“, erklärt Wolfgang Tarnick. Bezahlbarer Wohnraum soll unter anderem besonders im Fokus stehen. Die DUK möchte eine Vertretung der Leistungsträger der Gesellschaft sein, sich aber auch für Junge und Rentner einsetzen. Wahlversprechen, ergänzt Tarnick noch, müsse man sich auch leisten können. Der Parteivorstand wird deshalb ein tragfähiges Konzept für den Wahlkampf erarbeiten. (nel)

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