1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Kommunalwahl: Freie Wähler Ehekirchen stellen sich auf

Ehekirchen

02.12.2019

Kommunalwahl: Freie Wähler Ehekirchen stellen sich auf

Die Bewerber für den Gemeinderat: Sie wollen nach den Kommunalwahlen 2020 ins Ehekirchener Rathaus einziehen. Die Spitzenposition nimmt dabei der amtierende Bürgermeister Günter Gamisch ein (2. von links).
Bild: Doris Bednarz

Die Freien Wähler Ehekirchen ziehen mit dem amtierenden Bürgermeister Günter Gamisch als Spitzenkandidat ins Rennen.

„Es war nicht einfach, Kandidaten für die Kommunalwahl zu finden, wir wollten die Besten“, begrüßte Martin Artner, 1. Vorsitzender der Freien Wähler Ehekirchen, die Mitglieder zur Jahresversammlung. „2019 war ein intensives Jahr, wir konzentrierten uns auf das Wesentliche – die Kandidatensuche für die Kommunalwahl 2020.“ Neben der Vorstellung und Nominierung der Gemeinderats-, Bürgermeister- und Kreistagskandidaten standen aber auch Neuwahlen auf dem Programm. Hier änderte sich nicht viel – neue Schriftführerin wurde Veronika Fischer, Manuela Ahle und Martin Krammer neue Beisitzer.

Ehekirchens Bürgermeister Günter Gamisch lobte den hohen Qualitätsmaßstab bei der Suche, „wir wollten Bewerber aus allen Ortsteilen“. Sein Dank richtete sich an Kreisrätin Maria Lang und Josef Meitinger, die sich intensiv an der Suche beteiligten.

Freie Wähler Ehekirchen: Bei der Versammlung ging es nicht nur um die Kommunalwahl 2020

Er informierte die Mitglieder über den aktuellen Stand bezüglich der Kläranlage, der Neubaugebiete und der Kindergärten. „Ein zweiter Container wird aufgrund der aktuellen Daten notwendig. Die Genehmigung für die Aufstellung am Kindergarten wurde bereits erteilt.“ Hauptaugenmerk liege im Moment allerdings auf dem fünfgruppigen Ausbau der Kinderkrippe Walda. Die Mittagsbetreuung an der Schule laufe sehr gut. Leider ist die Breitbandversorgung in Verzug, die bereits vor zwei Jahren fertig sein sollte. „Der Erlebnisspielplatz in Ehekirchen wurde dieses Jahr eingeweiht, der Ambacher wird im Mai nächsten Jahres eröffnet“, berichtete Gamisch.

Kreisrätin Maria Lang, die nicht mehr kandidiert, war 18 Jahre in der Kreispolitik in mehreren Ausschüssen tätig. Sie informierte über den verlorenen Rechtsstreit mit der Entsorgerfirma Gigler, der sich seit 2008 hinzog. Die Müllgebühren, die momentan vergleichsweise niedrig sind, werden sich erhöhen. Ebenso gestiegen seien die Kosten für Jugendhilfe, die sich seit 2008 von 4 auf 7,2 Millionen fast verdoppelten. Maria Lang war 30 Jahre in der Kommunalpolitik tätig, arbeitete mit drei Bürgermeistern (Braun, Schmalbach und Gamisch) und drei Landräten (Keßler, Weigert und von der Grün) zusammen. Sie sei froh, dass die Freien Wähler für die anstehende Kommunalwahl eine junge Mannschaft gefunden haben. Staatssekretär Roland Weigert betonte, dass er immer gerne in Ehekirchen sei und berichtete aus dem Bayerischen Landtag. Nach einem Jahr Koalition seien bereits viele gute Entscheidungen auf den Weg gebracht worden. Weigert, als Staatssekretär die rechte Hand von Hubert Aiwanger, bezeichnete ihn als höchst professionell und teilte dessen Einstellung, „wir sind gewählt worden, um Probleme zu lösen und nicht um zu streiten“. Nach den Neuwahlen folgten die Vorstellung und die Nominierung der Gemeinderats-, Bürgermeister- und Kreistagskandidaten.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren