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Jahresrückblick

25.12.2020

Rückblick auf das Krisenjahr 2020: Das geschah im Januar im Raum Neuburg

Das Donauschwimmen ist fest als Tradition etabliert, wie dieses Bild aus dem Jahr 2010 zeigt.
Bild: Xaver Habermeier (Archiv)

Plus Eine Frau aus Neuburg nahm an der TV-Sendung „Wer wird Millionär?“ teil. Gleichzeitig trauerte die Region um einen beliebten Schauspieler und einen angesehenen Geschäftsmann. Was beschäftigte uns im Januar 2020 außerdem?

Zum Jahreswechsel blickt die Redaktion der Neuburger Rundschau zurück: Was geschah 2020? Was beschäftigte uns im Jahr der Pandemie? Wen betrauerten wir, wem dankten wir, welche Dinge hielten uns in Atem? Hier Teil eins unseres Rückblicks, der Januar:

Jahresrückblick 2020 im Raum Neuburg: Das war Thema im Januar des Krisenjahres

  • Fernsehen Wohl selten ist eine Kandidatin kurioser anmoderiert worden als Diana Strassburg in der Quizsendung „Wer wird Millionär?“. Die 42-Jährige aus Neuburg wolle sich von einem Gewinn eine Popo-Dusche kaufen, hieß es da. Kurze Zeit später ist klar: Die kann sie sich nun locker leisten. Denn sie schafft es bei Günther Jauch auf den Ratestuhl und gewinnt 32.000 Euro.
  • Unfall Mitte Januar ereignen sich bei Schrobenhausen zwei schwere Unfälle, die schicksalhaft miteinander verbunden sind. Erst verunglückt eine 21-jährige, schwangere Frau aus Pöttmes, nur eine halbe Stunde später an beinahe derselben Stelle ihr Freund aus Schrobenhausen. Er hatte sich auf die Suche nach ihr gemacht. Sein Auto geht beim Unfall in Flammen auf. Nur weil die Rettungskräfte in unmittelbarer Nähe sind, kann mutmaßlich das Schlimmste verhindert werden.
War einst Kaplan von St. Peter in Neuburg: der neue Augsburger Bischof Bertram Meier.
Bild: Martina Diemand (Archiv)
  • Abschied An einer „nicht erkannten Vorerkrankung“, heißt es aus dem Kreis der Familie, ist der aus „Dahoam is dahoam“ bekannte Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow gestorben. Der 34-Jährige ist in Waidhofen aufgewachsen. Unter anderem trauert auch Schauspielkollege Winfried Frey um einen Freund.
  • Einzelhandel „Möchten Sie einen Kassenbon?“ – „Nein, danke.“ So oder so ähnlich laufen seit Anfang des Jahres unzählige Dialoge im Einzelhandel ab. Denn mit Jahresbeginn müssen Verkäufer jedem Kunden einen Kassenbon aushändigen – und zwar unabhängig vom Betrag. Die Bilanz nach zwei Wochen: Nichts als viel Müll.
  • Tradition Beim 51. Winterschwimmen in der Donau sind Ende Januar 104 Männer und Frauen ohne Neoprenanzug in die Donau gehüpft – so viele wie noch nie. Derweil mussten die 1837 Donauschwimmer fast eine Stunde in dem drei Grad kalten Wasser ausharren.

Modehaus in Neuburg: Luitpold Bullinger stirbt am 25. Januar im Alter von 91 Jahren

  • Abschied Luitpold Bullinger stirbt am 25. Januar im Alter von 91 Jahren. Unter seiner Führung entstand der imposante Bau des Modehauses an der Münchener Straße. Doch er war mehr als ein Geschäftsmann. Für den Bürgerblock saß er unter dem damaligen Oberbürgermeister Theo Lauber zum Beispiel auch zwölf Jahre im Stadtrat.
  • Kirche Sein letzter Besuch liegt nicht einmal ein Jahr zurück. Mitte Februar 2019 war Domdekan Prälat Bertram Meier zu einer zweitägigen Visitation in der Pfarreiengemeinschaft Neuburg. Es war ein Treffen unter Freunden, wie es hieß. Denn der neue Bischof von Augsburg kam gerne in den Landkreis und besonders gerne nach Neuburg. Denn eine der Kaplanstellen von Bertram Meier war Anfang der 90er Jahre die in St. Peter. Wie Neuburgs Stadtpfarrer Herbert Kohler erzählt, habe der jetzige Bischof den Kontakt hierher nie abreißen lassen.
  • Kommunalwahl Aufregung bei der Neuburger CSU. Im Anschluss an eine Ortsveranstaltung in Bergen soll Listenkandidat Robert Höschele Neuburg als „Provinzloch“ bezeichnet haben, in dem „35.000 Gasköpfe“ leben. Eine Frau leitet das an die CSU-Geschäftsstelle weiter. Der Vorfall bleibt im Wahlkampf an der Partei kleben.
  • Coronavirus Ende Januar rät Dr. Johannes Donhauser, Leiter des Gesundheitsamtes in Neuburg, im Umgang mit dem Coronavirus zu Gelassenheit – und zu den empfohlenen Hygienemaßnahmen. Er hält das SARS-Virus, das 2003 grassierte und dem weltweit 774 Todesfälle zugeschrieben wurden, zu diesem Zeitpunkt noch für gefährlicher. Die Situation werde beobachtet, Panik sei aber nicht zielführend. Natürlich, ergänzt er noch, stelle sich die Frage, ob die Zahlen aus China stimmten. Das Coronavirus werde die Öffentlichkeit wohl noch einige Zeit in Atem halten – womit er recht behalten sollte.


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