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Kreis Neuburg

14.01.2015

Scheune und Halle lichterloh in Flammen

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2 Bilder
Ein Raub der Flammen wurden Teile eines landwirtschaftlichen Anwesens in Rachelsbach. Kühe konnten aus den Stallungen in Sicherheit gebracht werden.
Bild: Foto Heinz Reiß

In Nebengebäuden eines landwirtschaftlichen Anwesens in Rachelsbach ist ein verheerendes Feuer ausgebrochen. Der Schaden dürfte mehrere hunderttausend Euro betragen.

Lichterloh in Flammen standen am Mittwochabend  Gebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens im Waidhofener Ortsteil Rachelsbach. Auf dem Gehöft, das von einem Ehepaar im Alter um die 60 bewohnt und bewirtschaftet wird, brach gegen 16.30 Uhr ein Brand aus, der rasch um sich griff und eine Scheune und eine Maschinenhalle komplett zerstörte, wie die Polizei Ingolstadt auf Anfrage mitteilte.

Die Anwohner hatten Rauch in den Nebengebäuden bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert, die aus umliegenden Ortschaften mit insgesamt rund 180 Mann anrückte. Etwa 20 Sanitäter waren ebenfalls im Einsatz, dazu Polizei und das Technische Hilfswerk. Anfangs holten die Bauersleute zusammen mit Nachbarn die Kühe aus dem Stall. Dabei erlitten vier der Helfer Rauchgasvergiftungen; der Landwirt des Hofs wurde mit leichten Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht.

Verschreckte Tiere irrten durchs Dorf

Die Floriansjünger waren lange Zeit heftig bemüht, das angrenzende zweigeschossige Wohnhaus vor dem Übergreifen der Flammen zu schützen, indem sie es von der Drehleiter herab ständig bewässerten. Zunächst war es fraglich, ob es gelingt; gegen 20 Uhr wurde dann Entwarnung gegeben.

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Verschreckte Kühe und Kälber liefen während der Löscharbeiten zeitweise im Innenhof des Anwesens herum und irrten dem Vernehmen nach auch durchs Dorf, bis der Amtstierarzt aus Neuburg den kontrollierten Abtransport der Tiere koordinierte. Sie wurden auf anderen Höfen untergebracht. Nach Angaben der Polizei Schrobenhausen haben alle Tiere überlebt.

Den Schaden zu beziffern, war der Polizei am Mittwochabend noch nicht möglich. Da aber der Gebäudeschaden beträchtlich ist und sich auf den Dächern der beiden zerstörten Gebäude Photovoltaikanlagen befanden, dürfte von mehreren hunderttausend Euro die Rede sein.

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