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Konzert

25.08.2020

Schwungvolle Mischung aus Konzert und Gottesdienst

Die Band Auszeit begeisterte im Konzertgottesdienst vor der Christuskirche in Karlshuld mit einer gelungenen Mischung aus geistlichen Liedern und Pop.
Bild: hama

Die Band Auszeit begeisterte rund 200 Besucher in Karlshuld im Konzertgottesdienst vor der Christuskirche. Für die besondere Andacht kamen Zuhörer aus dem ganzen Landkreis

„Und trotzdem“ – passender hätte Karl-Heinz Wendel, Dekan im Ruhestand und Chef der Band Auszeit, das Motto der Musikandacht auf dem Kirchplatz vor der Christuskirche in Karlshuld nicht wählen können. Nicht nur aus dem Donaumoos, sogar aus Neuburg und Ingolstadt waren Konzertbesucher gekommen, so dass die 200 Plätze auf dem Kirchplatz nahezu alle besetzt waren.

Das Bedürfnis der Menschen, sich auch in schwieriger Zeit zu treffen und miteinander zu feiern, ist groß, stellte Pfarrer Johannes Späth fest, der dazu aufrief, am Glauben festzuhalten. Tief unter die Haut gingen die Lieder „Wie groß bist du“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“, aber auch das von Anita Herzinger-Klink ergreifend dargebotene „Ave Maria“. Begleitet von Manfred Müller (Tasten) und Helmut Seitle (Schlagzeug) begeisterten die Frontsänger Wendel und Herzinger-Klink mit einer gelungenen Mischung aus geistlichen Liedern und Pop wie „Rivers of Babylon“ oder „I have a dream“, die in Elvis Presleys „It’s no secret“ eine ausgezeichnete Schnittmenge fanden.

In das gute Dutzend Lieder wurden einige mit der Gemeinde gesungene Kirchenlieder, ein Psalmgebet, eine Lesung, Fürbitten und das Vater Unser eingebettet. Statt Predigt hielt Wendel eine kurze Besinnung. Er freute sich, dass - anders als das bevorstehende Geister-Fußballspiel am Abend - der Konzertgottesdienst mit zahlreichen Zuhörern stattfinden konnte und erinnerte an Menschen, die in schwieriger Lage die Hoffnung und ihren Glauben nicht aufgaben, wie Dietrich Bonhoeffer oder der biblische Daniel in der Löwengrube.

„Auch nach der Pandemie werden wir alle eines Tages sterben“, sagte Karl-Heinz Wendel, „vielleicht hilft uns die Pandemie dabei, das nicht zu vergessen“. Er riet deshalb dazu, die von Angst geprägte Perspektive zu wechseln – hin zum biblischen „Fürchte dich nicht“.

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