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Jahresversammlung IIII

17.04.2015

Beitragserhöhung sorgt für Diskussionen

Für ihre langjährige Vereinstreue wurden mit dem Ehrenteller für 60 Jahre Karl Lederer und Adam Blöckl, für 50 Jahre Walter Schütz, Hebert Gottschall, Alfons Krammer und Anton Schmid geehrt.
Bild: Uwe Kühne

Satzungsänderung beim SV Karlshuld beschlossen. Vorsitzender Hartmut Schier will nicht mehr kandidieren

Auch beim Sportverein Karlshuld (SVK) geht ohne Geld nichts, denn die satzungsgemäßen Aufgaben, die der Hauptverein für seine insgesamt 1172 (minus 60) Mitglieder übernommen hat, müssen finanziert werden, sagte Vorsitzender Hartmut Schier bei der Jahresversammlung im Sportheim.

Rund 50 Prozent der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche, die, weil sie die Zukunft des Vereins sind, eine besondere Förderung sowohl personell als auch finanziell erhalten müssen. Das geschieht durch den Jugendzuschuss der Gemeinde und den Spenden der örtlichen Banken und die Förderung auf Landesebene, die gezielt für die Jugendarbeit in den Abteilungen mit hohem Kinder- und Jugendanteil eingesetzt wurden. Für die Kinder- und Jugendarbeit engagieren sich abteilungsübergreifend mehr als 30 Trainer, Übungsleiter und Betreuer. Deshalb ist es notwendig, die seit zehn Jahren unveränderten Beiträge moderat um 20 Prozent anzupassen, um die satzungsgemäßen Aufgaben auch in den nächsten drei Jahren erfüllen zu können. Zudem folge man den Vorgaben des BLSV, um auch weiterhin Zuschüsse beantragen zu können. Zur Beitragserhöhung lag ein schriftlicher Antrag vor, der detailliert die Aufwendungen des Hauptvereins für die 1. und 2. Fußballmannschaft wissen wollte. Hierzu stellte Schier fest, dass kein Geld des Hauptvereins an die Fußballabteilung fließt, weil diese seit zwölf Jahren eine eigene Kasse führt und sich selbst finanziert.

„Wir kosten dem Hauptverein kein Geld, sondern erwirtschaften es uns selbst“, bestätigte auch Abteilungsleiter Rüdiger Zach. Damit war der Antrag erledigt. Der in der Versammlung gestellte Antrag, die Beiträge für Kinder und Jugendliche fünf Euro höher anzupassen, wurde mehrheitlich abgelehnt, sodass die vom Vereinsausschuss vorgeschlagene Beitragserhöhung von 72 der 90 stimmberechtigten Mitglieder angenommen wurde. Somit zahlen Erwachsene nun 60, Kinder 20, Jugendliche 30, Familien 110 und Schüler/Studenten 30 Euro. Die seit 30 Jahren geltende Vereinssatzung wurde redaktionell, rechtlich und sachlich überarbeitet und als Neufassung angenommen.

Ergänzend dazu liegt bereits die Vereinsordnung vor, in der die Regeln, Pflichten und Rechte der Mitglieder aufgeführt sind. Eine Änderung wird es in der Führung des Sportheimes zum 1. Juli geben, denn da übernimmt die Familie Aceto das Heim und führt es als Pizzeria weiter. Dadurch wird die Fußballabteilung entlastet, die mit Birgit Wolter, Nicole Zach, Karola Kübler und Anita Seitle das Heim geführt hatte. Bis zur Neueröffnung muss der Verein aber noch Um- und Einbauten in Höhe von 18000 Euro durchführen.

Zum Schluss der Versammlung überreichte Hartmut Schier die Ehrenteller für 60 Jahre Mitgliedschaft an Adam Blöckl und Karl Lederer und für 50 Jahre an Herbert Gottschall, Alfons Krammer, Anton Schmid und Walter Schütz. Zum Schluss der Versammlung teilte Hartmut Schier mit, dass er nächstes Jahr bei den Neuwahlen nicht mehr antritt. „20 Jahre sind genug“, meinte er dazu.

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