Landesliga Südwest

18.10.2019

Erstmals über dem Strich

Wollen auch im morgigen Match beim SV Mering kämpferische Akzente setzen: Christoph Hollinger (vorne) und der FC Ehekirchen.
Bild: Daniel Worsch

Der FC Ehekirchen hat die Abstiegsplätze verlassen und will in Mering nachlegen.

Insgesamt 34 Spieltage stehen in der Landesliga-Saison 2019/2020 auf dem Programm. Mit Ausnahme des VfR Neuburg, SV Mering, FC Memmingen II und TSV Gilching haben alle Teams bislang 15 Partien absolviert. Auch wenn dies noch nicht einmal die Hälfte ist, hätte Gerhard Hildmann wohl nichts dagegen, wenn die aktuelle Spielzeit schon wieder beendet wäre. Nicht etwa, dass der Trainer des Aufsteigers FC Ehekirchen schon mit seiner Geduld oder den Nerven am Ende wäre. Vielmehr ist es das aktuelle Tabellenbild, das im FCE-Lager für Freude und Erleichterung sorgt: Nach dem 3:1-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen den SV Bad Heilbrunn verließen die Ehekirchener erstmals in dieser Saison die Abstiegs- beziehungsweise Relegationsplätze und rangieren derzeit auf Rang 13.

FC Ehekirchen: Schwacher Saisonstart ist vergessen

„Wenn ich an unseren schlechten Start zurückdenke, dann ist es schon der Wahnsinn und erfüllt mich mit einem gewissen Stolz, wo wir jetzt stehen“, sagt Hildmann. Zur Erinnerung: Bis zum achten (!) Spieltag mussten seine Schützlinge warten, ehe sie beim Schlusslicht SpVgg Kaufbeuren (2:1) endlich ihren ersten dreifachen Punktgewinn einfahren konnten. Es war zugleich der erhoffte „Brustlöser“, dem die FCE-Kicker in den darauffolgenden sieben Partien vier weitere Siege folgen ließen. „Dass wir jetzt auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, ist zweifelsohne eine sehr schöne und positive Momentaufnahme – mehr aber auch nicht“, so Hildmann, dem freilich bewusst ist, „dass noch sehr viele schwere Aufgaben und Arbeit vor uns liegen“.

In diesen Bereich fällt zweifelsohne auch der Auftritt am morgigen Sonntag (15 Uhr) beim SV Mering, der augenblicklich im Klassement auf Rang vier notiert ist. „Die Meringer verfügen – gerade in der Offensive – über einige individuell starke Akteure. Da haben wir sicherlich eine harte Nuss zu knacken“, weiß der FCE-Trainer, dem dennoch nicht bange ist: „Aber auch wir haben unsere Qualitäten. Von dem her wird auch auf Mering mit Sicherheit eine schwere Aufgabe zukommen.“

FC Ehekirchen: Schmidt und Panknin fallen aus

Verzichten muss Hildmann dabei auf den erkrankten Maximilian Schmidt und den verletzten Michael Panknin (Muskelfaserriss) – wobei vor allem der Ausfall Schmidts den Ehekirchener Übungsleiter schmerzt. „Maxi hat sich in den zurückliegenden Wochen – ebenso wie Jakob Schaller – extrem gut entwickelt. Daher ist es sehr schade, dass wir in Mering nicht auf ihn zurückgreifen können“, sagt Hildmann. Zugleich sei es aber auch „wieder eine Chance für einen anderen Spieler, sich entsprechend zu zeigen und die Chance zu nutzen“.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren