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VfR Neuburg

20.06.2016

Lilaweiße wollen Fußball „spielen“

VfR-Coach Christian Krzyzanowski (rechts) und der neue sportliche Leiter Andreas Behr (links) präsentierten die Neuzugänge: (ab 2. von links) Mirsad Marsinovic, Norbert und Christian Redl, Cedric Sengl, Marco Weigl und Rainer Meisinger.
Bild: xh

Bezirksliga-Aufsteiger startet am Samstag in die Saison-Vorbereitung

„Wir peilen mit einem einstelligen Tabellenplatz den sicheren Klassenerhalt an“, bringt Trainer Christian Krzyzanowski vom Aufsteiger VfR Neuburg das Saisonziel in der Bezirksliga Schwaben Nord auf den Punkt. Beim Trainingsauftakt am Samstag präsentierten er und der neue sportliche Leiter Andreas Behr auch die Neuzugänge.

„Bei nur zwei Abgängen – Martin Stanek und Stefan Huber – haben wir uns gut verstärkt. Und wenn alle Stricke reißen, sei es wegen Verletzungspech oder sonstigen Gründen, dann schnüre ich selbst wieder meine Fußballschuhe“, berichtet Behr. Zehn Jahre lang fungierte und kickte er als Spielertrainer – zuletzt beim Kreisklassisten SV Grasheim. Nun kehrte Behr in seine „fußballerische Heimat“ zum VfR Neuburg zurück, bei dem er zuletzt im Jahr 2007 in der Bezirksliga Oberbayern spielte.

Sichtlich stolz stellt er die Neulinge der Lilaweißen vor. Mirsad Marsinovic war zuletzt beim FC Zell/Bruck aktiv und ist laut Behr ein „Supertalent“. Die Zwillinge Norbert und Christian Redl bringen Erfahrung vom FC Gerolfing mit. Cedic Sengl kennt man aus der Talentschmiede der JFG Neuburg. Mit Marco Weigl (zuletzt SpVgg Hofstetten) kehrt ein „alter Bekannter“ zurück. Große Erwartungen setzt man beim frisch gebackenen Bezirksligisten zudem auf Rainer Meisinger vom VfB Eichstätt.

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„Zudem sind wir auch stolz darauf, dass wir beim VfR Neuburg alle jungen Leistungsträger halten konnten“, so Behr. Auf exakt diese jungen Spieler will Krzyzanowski auch weiterhin bauen. „Es ist möglich, dass wir das eine oder andere Mal Lehrgeld bezahlen müssen. Aber das Team hat sich den Aufstieg wahrlich verdient und will weiter Vollgas geben“, erklärt der VfR-Coach. Eine „Umstellung“ nimmt Krzyzanowski im neuen Betätigungsfeld Bezirksliga besonders gerne zur Kenntnis. „In der Kreisliga haben wir uns gegen Mannschaften, die sich hinten reinstellen und nur defensiven Fußball spielen, schwergetan“, so Krzyzanowski und fügt hinzu: „Ich habe viele talentierte Akteure im Team. Die wollen spielen und nicht nur gegen eine Mauer anlaufen.“

Für die Vorbereitungen bleibt indes relativ wenig Zeit, denn bereits am 23./24. Juli startet die neue Saison. Zuvor stehen freilich noch zahlreiche Testspiele auf dem Programm – unter anderem am 1. Juli beim Landesliga-Aufsteiger FC Ehekirchen.

Des Weiteren plant man im Lager der Lilaweißen auch weiterhin mit einer zweiten Mannschaft. Laut Behr sei das Team zwar noch nicht komplett. „Aber wir sind dran und haben uns für den Spielbetrieb bereits angemeldet“, erklärt der sportliche Leiter. „Bei einem 20-köpfigen Kader der ersten Mannschaft ist das für diejenigen, die nicht drankommen, eine gute Möglichkeit, um Spielpraxis zu sammeln“, so Behr.

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