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25.03.2019

Dekan rät zu Gelassenheit und Gottvertrauen

Das Bild zeigt (von links) Landessynodalin Christa Müller, Dekan Armin Diener (Vorsitzender der Dekanatssynode), Karl Heinz Meyer (Ehingen), Pfarrerin Maria Ammon (Lehmingen/Steinhart), Helmut Ott (Steinhart), Gisela Münderlein (Lehmingen), Reinhold Bittner (Präsidiumsmitglied), Ines Meyerhuber (Auhausen) und Pfarrer Wolfgang Layh (Auhausen).
Bild: Friedrich Wörlen

Kirche Bei der Dekanatssynode in Wechingen wählen die Mitglieder die Leitungsgremien neu

Wechingen Zur konstituierenden Sitzung der neu gewählten Dekanatssynode des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Oettingen konnte Reinhold Bittner als Präsidiumsmitglied die Mitglieder und Ersatzleute vollzählig bis auf wenige krankheitsbedingte Ausnahmen im Gemeindesaal bei der Sankt-MoritzKirche in Wechingen begrüßen.

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Dekan Armin Diener verglich in seiner kurzen Andacht den Beginn der neuen Amtsperiode mit dem Ablegen eines Schiffes zur Reise in unbekannte Gewässer. Er riet den Synodalen – neugewählten wie erfahrenen – zu Gelassenheit und Gottvertrauen, auch angesichts von neuen Herausforderungen.

Bürgermeister Klaus Schmidt lobte nicht nur die gute Zusammenarbeit zwischen politischer und Kirchengemeinde in Wechingen, sondern verwies auch auf die guten und ermutigenden Erfahrungen, die in Alerheim, Wechingen und Deiningen mit der Kooperation „Helfende Hände im Mittleren Ries“ gemacht worden seien.

Dekan rät zu Gelassenheit und Gottvertrauen

Der Bericht des Präsidiums über die vergangene Amtsperiode wurde unterhaltsam vorgetragen von Christa Müller und Reinhold Bittner. Unter anderem vermerkten sie dankbar, dass nicht weniger als vier neue Lektorinnen ihren Dienst aufnahmen, und dass mit Pfarrerin Maria Ammon auch die Pfarrstelle Lehmingen/Steinhart wieder besetzt werden konnte. Konfirmanden- und Jugendarbeit, Krankenhausseelsorge und ökumenische Freundschaften blieben nicht unerwähnt.

Als Reformprojekt steht der „Verwaltungsverbund 5“ im Raum, das heißt der organisatorische Zusammenschluss von 14 Dekanaten im nordschwäbischen, beziehungsweise westmittelfränkischen Bereich und der Gesamtkirchengemeinde Ansbach. Durch gemeinsame professionelle Erledigung von Verwaltungsobliegenheiten – zum Beispiel im Bau- und Personalbereich – sollen die örtlichen Ressourcen stärker für Aufgaben mit engerem Gemeinde- und Seelsorgebezug freigemacht werden. Christa Müller, Präsidiumsmitglied der Dekanatssynode und Mitglied der Landessynode, berichtete von der bayernweiten Vorbildfunktion dieses innovativen Projekts.

Reibungslos und harmonisch verliefen die Wahlen für die Leitungsgremien der Dekanatssynode: Das Präsidium wurde in der Besetzung Dekan Armin Diener, Pfarrer Uli Tauber, Reinhold Bittner sowie Christa Müller bestätigt. Die Ersatzleute sind: Gerda Fuchs aus Lehmingen, und Karl Heinz Meyer aus Ehingen.

In den Dekanatsausschuss wurden aus der Gruppe der Kirchenvorsteher gewählt: Ines Meierhuber (Auhausen), Karl Heinz Meyer (Ehingen), Gisela Münderlein (Lehmingen) und Helmut Ott (Steinhart), sowie aus der Gruppe der Pfarrer Markus Paulsteiner (Ehingen/Heuberg), Maria Ammon (Lehmingen/Steinhart) und Wolfgang Layh (Auhausen-Dornstadt).

Ersatzleute wurden Gerda Fuchs (Lehmingen), Angelika Hertle (Heuberg), Hannelore Meyr (Herblingen) und Karl Schmidt (Wechingen), sowie die Pfarrer Nebas und Sattler.

In die Verbandsversammlung des in Gründung begriffenen Verwaltungsverbundes 5 Westmittelfranken und Nordschwaben wurden Pfarrer Markus Paulsteiner und die Synodenmitglieder Gerda Fuchs (Lehmingen) und Wolfgang Thum (Wechingen) gewählt. Der evangelisch-lutherische Dekanatsbezirk präsentiert sich als lebendige überörtliche Gemeinde, in der Phantasie, Einsatzbereitschaft und gegenseitiger Respekt den Gang der Dinge bestimmen.

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