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Fußball

30.08.2019

Der Kapitän geht voran

Dominik Kohnle (rechts) im Spiel gegen den TSV Wemding – der Stürmer erzielte bei der Partie fünf Tore. Im Interview spricht der Stürmer darüber, dass er als Kapitän immer vorangehen will.
Bild: Szilvia Izsó

Plus Mit 0:2 und 4:2 lag der FSV Reimlingen im Pokal zurück – gewann aber dank der fünf Tore seines wichtigsten Stürmers Dominik Kohnle trotzdem. Im Interview spricht er über seine Unzufriedenheit zu Saisonbeginn und was ihn sein Jubel kostet.

Herr Kohnle, Glückwunsch zu Ihren fünf Treffern gegen Wemding im Kreispokal-Halbfinale. Wie haben Sie nach dem Spiel gefeiert?

Dominik Kohnle: Nachdem uns die Reimlinger Zuschauer gebührend auf dem Spielfeld in Wemding gefeiert haben, sind wir gegen 22 Uhr nach Reimlingen zurückgefahren und haben den Finaleinzug bei mir zu Hause ausklingen lassen.

Es ist die abgedroschenste Frage aller Sportreporter, aber: Wie fühlt man sich nach so einem Spiel?

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Kohnle: Natürlich ist das ein super Gefühl, so viele Tore geschossen zu haben. Es ist mir wichtig, dass ich der Mannschaft und dem Trainer so helfen konnte. Als Stürmer ist man natürlich abhängig von seiner Mannschaft. Deswegen gewinnt man solche Spiele auch nicht als Einzelner, sondern gemeinsam als Team.

Beim 5:4 haben Sie sich beim Jubel das Trikot ausgezogen – denkt man in so einem Moment dann an die Gelbe Karte, die es dafür gibt?

Kohnle: Man denkt schon an die Gelbe Karte. Ich muss ja aufpassen, ob ich vorher schon verwarnt wurde. Dann muss ich mich zurückhalten. Aber mit so einem Jubel drückt man aus, wie die Last von einem abfällt.

Da wird bestimmt etwas für die Mannschaftskasse fällig. Was kostet Sie denn der Jubel?

Kohnle: Eine Gelbe Karte wegen Unsportlichkeit kostet mich zehn Euro. Dazu kommt dann noch jeweils eine Zeitungskiste Bier – einmal vom Bericht am Donnerstag und dann noch eine für das heutige Interview.

Sie sind 25 Jahre alt und Stürmer werden mit wachsender Erfahrung häufig noch besser. Was kann man denn in Zukunft von Ihnen erwarten?

Kohnle: Grundsätzlich ist es meine Aufgabe, als Spielführer immer vorneweg zu gehen, egal ob das auf oder neben dem Platz ist. Und ich will die Chancen, die ich als Stürmer bekomme, noch besser nutzen.

Sie sagten im letzten Interview mit unserer Zeitung – als Sie auf ihre Torquote angesprochen wurden – dass auch andere Zeiten kommen würden. Aber die kommen nicht oder?

Kohnle: Naja, am Ende der Vorbereitung und an den ersten vier Spieltagen der Saison habe ich sehr viele Großchancen liegen lassen, da bin ich nicht so zufrieden. Ich hoffe, dass das am Mittwoch keine Ausnahme war und ich jetzt wieder die Chancen, die ich bekomme, besser nutzen werde.

Sie hatten in Ihrer Karriere zeitweise mit Verletzungen zu kämpfen, hatten unter anderem einen Bandscheibenvorfall. Wie motiviert man sich danach?

Kohnle: Die letzte ernsthafte Verletzung, die ich hatte, war eben der Bandscheibenvorfall. Dieser ist mittlerweile Kohnle:auch schon fünf Jahre her. Seitdem habe ich keine größeren Verletzungen mehr gehabt. Meine Motivation liegt darin, dass ich so schnell wie möglich wieder ein Teil der Mannschaft sein möchte. Und dass ich jeden Sonntag meinem Hobby nachgehen kann.

In der Bundesliga der Männer sind Sie Fan von Bayer Leverkusen. Wie sind Sie dazu gekommen?

Kohnle: Ich habe als Zwölfjähriger ein Trikot von Bayer Leverkusen geschenkt bekommen und habe mich dann sehr für diesen Verein interessiert. So bin ich eben zum Fan geworden.

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