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Kommentar
08.12.2018

Bürgermeisterwahl: Eine gute Lösung braucht Zeit

Julian Würzer arbeitet bei den Rieser Nachrichten.

Einige Bürgermeister im Ries geben ihrer Gemeinde Zeit für die Nachfolgersuche. Andere halten sich noch bedeckt. Dabei sollten sie die Bürger nicht vergessen.

In der VG Ries könnte es im Wahljahr 2020 zu einigen Veränderungen kommen. Betrachtet man das Alter der amtierenden Bürgermeister, sieht man, dass fast alle Rathauschefs bereits über 60 Jahre alt sind. Während die einen relativ offen mit ihrer Zukunft umgehen, etwa Wulf-Dietrich Kavasch aus Hohenaltheim, verhalten sich andere zurückhaltender, wie Hermann Schmidt aus Amerdingen oder Werner Thum aus Forheim. Gerade die Bundeskanzlerin Angela Merkel ging da mit einem guten Beispiel voran: Die 64-Jährige kündigte nach der Hessen-Wahl an, nicht mehr für den CDU-Vorsitz zu kandidieren und bei der Bundestagswahl 2021 nicht mehr für das Kanzleramt anzutreten. Mit Sicherheit spielen die schlechten Wahlergebnisse eine Rolle und der zunehmende Druck auf ihre Haltung in der Flüchtlingsfrage. Aber nach fast 18 Jahren als Parteivorsitzende war gestern der Weg auf dem Parteitag frei für eine mögliche Neuaufstellung der CDU. Früh genug, um der Partei Zeit zu geben, einen richtigen Kandidaten für 2021 zu finden. Das sollte auch den Bürgermeistern im Ries ein Anliegen sein: ihrer Gemeinde Zeit zu geben, sich intensiv mit einem Nachfolger auseinandersetzen zu können. Denn, dass in letzter Minute jemand für den Job aufsteht, darf keine Lösung für die Bedürfnisse der Bürger sein.

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