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Basketball

13.12.2020

Bittere Pleite für Angels in Halle

Lichtblick der XCYDE Angels bei der Niederlage in Halle: Die 18-jährige Mona Berlitz wusste offensiv zu überzeugen.
Bild: Jochen Aumann (Archiv)

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen Saarlouis der Rückschlag für die XCYDE Angels Nördlingen: Eine Niederlage beim Letzten in Halle an der Saale.

Die Nördlinger Angels kehren mit leeren Händen vom Auswärtsspiel in Halle an der Saale zurück. Nach katastrophalem Start können sich die Rieserinnen zwar zwischenzeitlich zurückkämpfen. Am Schluss fehlt Schlüter und Co. die Kraft, um die Punkte aus Sachsen-Anhalt zu entführen. Mit 71:59 fällt die Niederlage am Ende deutlicher aus, als der Spielverlauf es eigentlich ist.

Dennoch gibt es einige positive Aspekte, auf denen Coach Ajtony Imreh aufbauen wird und muss. Anneke Schlüter etwa, die im Spiel gegen den bisher sieglosen Tabellenletzten erneut ihre Scoring-Qualitäten unter Beweis stellt und mit 23 Punkten wieder einmal Topscorerin der Partie ist. Auch Nachwuchsspielerin Mona Berlitz zeigt in elf Minuten Einsatzzeit, dass sie sich gut entwickelt. Allerdings: Von den sechs Freiwürfen, die sie sich erarbeitet, kann die 18-Jährige nur einen verwandeln. Neuzugang Laken James, die kurzfristig für die abgereiste Amerikanerin Kelly Campbell nachverpflichtet wurde, legt eine sehr ordentliche Premierenvorstellung hin, obwohl sie erst einmal mit dem Team trainiert hatte. Von ihr können die XCYDE Angels noch einiges erwarten.

Problem für die Nördlinger Angels gegen Halle: Das erste Viertel

Zu deren Problem in Halle wird währenddessen das erste Viertel – ein „Katastrophenviertel“, wie es die Mannschaftsleitung des Teams beschreibt. Lediglich zwei Dreier von Schlüter und Levke Brodersen stehen zu Buche, während die Insidespielerinnen keinen Zugriff zum Spiel finden. Respect Leaphart handelt sich durch Unkonzentriertheit drei frühe Fouls ein, sodass Angels-Küken Berlitz bereits im ersten Viertel reichlich Einsatzminuten bekommt. Sie ist dann auch die einzige, die offensive Akzente setzen kann und ihre Sache gut macht. Nach unansehnlichen zehn Minuten ist aus Nördlinger Sicht das einzig Positive, dass die Angels lediglich mit 19:11 zurückliegen.

Im nächsten Viertel dauert es nur zwei Spielminuten, um den Ausgleich herzustellen. Während Tori Waldner, Nadjeschada Ilmberger und Leaphart im Innenspiel nicht zum Zuge kommen, halten die Guards ihr Team im Spiel, allen voran Anneke Schlüter, die sich treffsicher von außen zeigt und bis zur Halbzeit bereits 17 Punkte auf ihrem persönlichen Konto sammelt. Zur Pause steht es 35:32 für die Gastgeber, das Match ist total offen.

Mittwoch spielen die Angels in der Basketball-Bundesliga erneut, der Gegner: Freiburg

Statt in der zweiten Halbzeit Gas zu geben und den Tabellenletzten in die Schranken zu verweisen, schleichen sich wieder unerklärliche Fehler ins Spiel der Rieserinnen. Bei Brodersen und Schlüter, die beide deutlich mehr als 30 Minuten auf dem Feld stehen, schwinden zudem gegen Ende die Kräfte. Insgesamt 20 Ballverluste – der Gegner aus Halle hatte lediglich 10 – und eine unterirdische Freiwurfquote von 42 Prozent (acht von 19) entscheiden am Ende das Spiel und zeigen die Schwachstellen der Rieserinnen auf. Lange Zeit, um an diesen zu arbeiten, hat die Mannschaft jedoch nicht: Am Mittwoch steht das nächste Match auf dem Programm. Um 19.00 Uhr kommen die Eisvögel aus Freiburg eingeflogen.

Anneke Schlüter zählte zu den besten der Nördlinger Angels gegen Halle.
Bild: Jochen Aumann (Archiv)
  • Für die XCYDE Angels spielten gegen Halle: Selma Yesilova, Mona Berlitz (3 Punkte), Magaly Meynadier (8), Levke Brodersen (8, 2 Dreier), Stephanie Sachnovski, Nani Ilmberger, Laken James (8), Laura Geiselsöder (4), Anneke Schlüter (23, 3), Respect Leaphart (3), Tori Waldner (2, 12 Rebounds).

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