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Basketball

24.11.2018

Dauerkarte nach München

Trainer Gary Szabo im Gespräch mit seinem Top-Werfer Shaquan Cantrell.
Bild: Jochen Aumann

TSV-Regionalligateam reist zum Tabellenzweiten in die Landeshauptstadt

Am Samstag begeben sich die Nördlinger TSV-Basketballer schon zum vierten Mal in dieser Saison auf die Fahrt in die Landeshauptstadt. Dabei wird die zu überspringende Hürde allerdings deutlich höher sein als beim letzten Auftritt der Rieser in München. War man vor zwei Wochen noch Gast beim Tabellenletzten, heißt der Gegner diesmal München Basket. Die Münchener sind zwar punktgleich mit Nördlingen und dem TSV Wolnzach, nehmen aber aufgrund des besseren Innenverhältnisses – sie haben gegen den TSV Wolnzach gewonnen, während Nördlingen noch gegen keines der beiden Teams angetreten ist – derzeit den zweiten Platz der Tabelle ein.

Die Baskets starteten zwar mit einer Niederlage gegen die DJK SB München in die Saison, ließen aber fünf Siege folgen. Diese Serie wurde am vergangenen Spieltag unplanmäßig von den Green Devils Schrobenhausen unterbrochen. Für sie geht es nun darum, diese Scharte auszuwetzen und sich den zweiten Rang weiterhin zu sichern. Die Rieser werden sich auf eine starke Abwehr der Gastgeber einstellen müssen, denn nur zwei Mannschaften – Bayern München und der TSV Wolnzach – kassierten im bisherigen Saisonverlauf weniger Gegentreffer als der Club aus der Maxvorstadt.

Viel Erfahrung und mächtig Zug zum Korb

Im Angriff ist Sebastian Ebertz eine konstante Größe. Der variable Flügelspieler kommt pro Spiel auf durchschnittlich 17 Punkte, die er hauptsächlich mit direktem Zug zum Korb und von der Freiwurflinie erzielt. Er ist jedoch nicht nur in Korbnähe erfolgreich, sondern beherrscht auch die Würfe von jenseits der Dreipunktelinie. Ein weiterer Spezialist für den Zug zum Korb ist Aidan Francois-Friis (14 Punkte im Schnitt). Viel Erfahrung bringen Alexandros Vassilaidis (7), sowie Hergi Gjergij (9) und Stavros Tsoraklidis (10), die beide auch als Distanzschützen fungieren, aufs Parkett.

Gary Szabos Schützlinge müssen sich nicht verstecken. Sie sollten ihre eigenen Stärken ausspielen, denn sie sind im Augenblick das Team mit den meisten erzielten Korbpunkten und haben mit Shaquan Cantrell, Garny Garcia Nivar und Georgi Krastev drei der derzeit sechs besten Korbjäger in ihren Reihen. Wenn es ihnen gelingt, ihre Schwachpunkte in der Abwehr auszumerzen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit den Raum unter den Körben abriegeln, sollte ein Sieg bei den Münchnern möglich sein.

Das Spiel findet am Samstagabend in der städtischen Sporthalle an der Dachauer Straße 98 statt und beginnt um 19.45 Uhr. (leo)

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