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Futsal

14.01.2019

SV Holzkirchen scheitert erst im Halbfinale

Nach der Niederlage gegen Gundelfingen bedanken sich die Spieler des SV Holzkirchen bei ihren Fans.
Bild: Ernst Mayer

Die Fußballer unterliegen bei der schwäbischen Meisterschaft dem späteren Sieger FC Gundelfingen mit 1:4

Bei ihrer zweiten Teilnahme an den schwäbischen Futsal-Meisterschaften ist der SV Holzkirchen in der Günzburger Rebayhalle erst im Halbfinale gescheitert. Trainer Sener Sahin musste bei dem Hallenturnier auf Marcel Köhnlein verzichten, der wegen eines Rippenbruchs ausfiel. Ansonsten baute Sahin auf die gleiche Mannschaft, die sich schon bei der Vorrunde in Nördlingen durchsetzen konnte.

Als Zielsetzung für das Turnier gab Sahin seinen Fußballern mit auf den Weg: „Ich will meiner Mannschaft erst mal vermitteln, dass sie Spaß haben und die Atmosphäre genießen soll. Es ist ein Highlight für den Verein, das ganze Dorf fiebert mit und freut sich auf das Geschehen.“

In der Gruppenphase siegten die Holzkirchener nach Toren von Jannik Beck und Micha Köhnlein mit 2:1 gegen den SV Steinheim. Beim Unentschieden (2:2) gegen den TV Erkheim schoss Micha Köhnlein beide Tore. Das Gruppenspiel gegen den TSV Bobingen endete torlos (0:0).

Der Halbfinal-Einzug seiner Mannschaft ermunterte den früheren Holzkircher Trainer Stefan Fischer zum Griff nach den Sternen. Als nämlich ein neu angekommener Besucher fragte, gegen wen sein Team nun anzutreten habe, sprudelte Fischer los: „Bayern München, Real Madrid oder FC Gundelfingen – scheißegal.“

Es waren die Gundelfinger. Im Spiel zeigte sich dann, warum Gundelfingen der Favorit war: Der Landesligist war einfach eine Klasse besser. Den Holzkirchern half nicht mal das frenetische „Die Nummer eins im Ries sind wir“ von der Tribüne. Im Spiel kam erst dann Spannung auf, als der Holzkirchener Stefan Neuwirt mit einer verbotenen Grätsche eine Torchance des Gundelfingers Fabio Kühn verhinderte. Neuwirt sah die rote Karte, doch trotz Unterzahl erzielte sein Mitspieler Armin Rau den Anschlusstreffer zum 1:2.

Als wenig später die Holzkirchener wieder „auffüllen“ durften und damit nummerische Gleichzahl hergestellt war, machten die Fußballer des FC Gundelfingen durch Maximilian Braun und Tarik Öz alles klar und gewannen klar mit 4:1. „Das war schon sehr souverän“, sagte Martin Weng, Trainer des FC Gundelfingen. Seine Mannschaft gewann anschließend auch das Finale gegen den TSV Meitingen klar mit 6:1. (gz/az)

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