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Fußball-Bayernliga Süd

24.06.2019

Spitzenreiter im Zuschauer-Ranking

Philipp Buser war mit 13 Toren der erfolgreichste Torschütze beim TSV Nördlingen.
Bild: Klaus Jais

Über 9000 Besucher bei den 16 Heimspielen des TSV 1861 Nördlingen

Der TSV Nördlingen ist Spitzenreiter der Fußball-Bayernliga Süd. Nein, nicht in der sportlichen Tabelle, sondern im Zuschauerranking: Insgesamt 9055 Personen wollten die 16 Heimspiele des Liganeulings sehen. Das waren 565 Zuschauer im Durchschnitt. Die wenigsten Zuschauer (300) kamen am 2. März zum Start in die Frühjahrsrunde gegen den SSV Jahn Regensburg II und den Rekord bescherte am 1. November letzten Jahres das Derby gegen den TSV Rain mit 1180 Zuschauern. Den Ligarekord holte die SpVgg Hankofen-Hailing, deren Heimspiel gegen den TSV 1860 München II 1500 Zuschauer sehen wollten. Der TSV Rain kam nur auf einen Schnitt von 273 Zuschauern – trotz einer starken Rückrunde, die mit dem Wiederaufstieg in die Regionalliga endete. Ohne das Derby gegen den TSV Nördlingen mit 1080 Zusehern wäre die Zuschauerbilanz der Tillystädter geradezu verheerend gewesen.

Die Rieser setzten nicht nur positive Highlights. Wenn man die Saison Revue passieren lässt, fallen einem spontan nicht nur die Spiele gegen den TSV Rain ein: Beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München II (mit 850 Besuchern die Nummer zwei bei den Zuschauerzahlen) kassierten die Rieser eine 0:8-Niederlage, erreichten dann aber beim Rückspiel ihren ersten Auswärtssieg dieser Saison (im vorletzten Auswärtsspiel). Beim Auswärtsspiel beim TSV Schwaben Augsburg verloren die Rieser 1:2, weil sie es schafften, gleich dreimal vom Elfmeterpunkt an Torwart Tobias Antoni zu scheitern. Insgesamt waren es fünf verschossene Elfmeter, eine Negativausbeute, die sich die Nördlinger in der kommenden Runde nicht mehr leisten können. Beim 1:1 in Vilzing kassierten die Rieser gleich zwei rote und eine gelb-rote Karte. In der Fairnesswertung kam der TSV Nördlingen mit 76 gelben, zwei gelb-roten und zwei roten Karten auf Platz sechs. Nur drei Teams blieben ohne rote Karte, nämlich der SV Türkgücü-Ataspor München (zugleich Sieger der Fairnesswertung), der TSV Schwaben Augsburg und die DJK Vilzing.

Nördlingens Trainer Andreas Schröter setzte insgesamt 25 Spieler ein. Alle 32 Spiele bestritt nur Florian Lamprecht, der auf eine Einsatzzeit von 2843 Minuten kam. 31 Spiele bestritten Felix Käser und Jonas Halbmeyer, 30 Mal hatte Daniel Holzmann das TSV-Trikot übergestreift. Vier Spieler kamen nur auf je eine Einwechslung. Die 53 erzielten Tore verteilten sich auf elf TSV-Akteure. Die meisten Treffer erzielte Philipp Buser (13), gefolgt von Alexander Schröter (11), Daniel Holzmann und Daniel Dewein (beide 7).

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Die beste Platzierung war einmal Platz vier am dritten Spieltag, die schlechteste Rang zwölf nach dem 20. Spieltag. Die häufigste Platzierung war der elfte Platz, den die Rieser an elf Spieltagen innehatten. Nur neun Niederlagen kassierten die Grün-Schwarzen, lediglich zwei Vereine (Türkgücü-Ataspor München und der TSV Rain) verließen weniger oft (nur sechsmal) den Platz als Verlierer. Mit zwölf Unentschieden waren die Rieser der Remiskönig der Liga vor dem SV Kirchanschöring (elf Remis). 22 Punkte waren es in der Vorrunde, 23 in der Rückrunde. Den 31 Heimpunkten (Platz vier in der reinen Heimtabelle) stehen nur 14 Auswärtszähler gegenüber (Platz 13 in der reinen Auswärtstabelle).

Der TSV Nördlingen profitierte gleich von fünf gegnerischen Eigentoren. Dominik Bobinger vom TSV Rain traf gleich dreimal ins eigene Tor. Torschützenkönig Lukas Dotzler vom SV Pullach war mit acht Elfmetertoren auch vom Punkt aus der beste Schütze. Zweimal gelb-rot erhielten Matthias Wallner (TSV Schwaben Augsburg) und Pascall Putta (Unterföhring). Zweimal den roten Karton sahen Ugur Türk und Alexander Spitzer (beide TSV 1860) sowie Ajlan Arifovic (Unterföhring). Frühzeitige Trainerwechsel gab es beim TuS Holzkirchen (gleich zweimal), sowie in Ismaning, Rain, Sonthofen und Vilzing.

Die Torschützenliste:

20 Tore Lukas Dotzler (SV Pullach).

18 Tore Phillip Schmid (TSV Schwabmünchen).

15 Tore Ugur Türk (TSV 1860 München II).

14 Tore Christian Doll (TSV Dachau).

13 Tore Achim Speiser (TSV Kottern), Philipp Buser (TSV Nördlingen), Andre Luge (DJK Vilzing).

12 Tore Angelo Hauk (FC Ismaning), Albert Deiter (SV Kirchanschöring), Julian Brandt (TSV Rain), Kevin Haug (1. FC Sonthofen).

11 Tore Jerome Faye (Türkgücü-Ataspor München), Alexander Schröter (TSV Nördlingen), Marko Cosic, Maximilian Käser (beide TSV Rain).

10 Tore Bastian Fischer (FC Ismaning), Serhat Örnek (TSV Schwabmünchen), Jannik Keller (1. FC Sonthofen).

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