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Kriminalität

19.05.2020

Australien: Mann bricht in Museum ein und macht Selfies mit Dinosauriern

Festnahme nach "Museumsbesuch": In Sydney ist ein 25-Jähriger in das Australische Museum eingebrochen und hat dort Selfies mit Dinosauriern gemacht.
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Ein 25-Jähriger hat bei seinem Einbruch in das Australische Museum nicht an die Kameras gedacht. Die Polizei nahm ihn fest, weil er vor Exponaten posiert hatte.

Ein junger Australier hat die Zeit der Corona-Beschränkungen offenbar genutzt, um einen ganz besonderen Museumsbesuch zu planen. Der 25-Jährige stieg am Wochenende in das derzeit wegen Renovierungsarbeiten geschlossene Australische Museum in Sydney ein und schoss dort bei seinem Rundgang mehrere kuriose Selfies.

25-Jähriger macht bei Einbruch in Museum Selfies in Dinosaurierschädel

Unter anderem legte er seinen Kopf in das weit geöffnete Maul eines Dinosaurierschädels und setzte sich einen Cowboy-Hut auf. Vor mehreren Exponaten posierte der junge Einbrecher. Was er offenbar nicht ahnte: Überwachungskameras nahmen den Selfie-Rundgang auf, schon am Sonntagabend folgte die Festnahme.

Derart amüsante Selfie-Kriminalgeschichten gab es auch schon in Deutschland: So stahl ein Mann im August 2017 in Berlin das Handy einer damals 67-Jährigen. Der Täter machte Aufnahmen von sich selbst und verbreitete sie im Internet. Auf diesem Wege lieferte er den Ermittlern ein hervorragendes Fahndungsfoto. Der Leser einer Tageszeitung erkannte den Mann und trug so zu dessen Überführung bei.

Australien: Mann bricht in Museum ein und macht Selfies mit Dinosauriern

In Niedersachsen gab es einen ähnlichen Selfie-Fall wie in Australien

In Niedersachsen erging es einem damals 20-Jährigen im Jahr 2013 ähnlich: Ihm gefiel ein gestohlener Anzug so gut, dass er der ganzen Welt zeigen wollte, wie gut er darin aussah. Nachdem er entsprechende Fotos hochgeladen hatte, fand die Polizei heraus, dass es sich beim Anzug um Diebesgut handelte. Bitter: Gegen den Mann lief noch eine andere Strafsache, wegen der er wenig später in Untersuchungshaft kam.

Schon die mährisch-österreichische Erzählerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) wusste: „Wo die Eitelkeit anfängt, hört der Verstand auf.“

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