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Tatort gestern

16.12.2019

"Fordernd, sehenswert": Die Kritik zum Kieler Tatort

Kommissar Borowski vor der von Heinrich gegründeten Schule "Arken": Szene aus dem Tatort "Borowski und das Haus am Meer", der heute im Ersten läuft.
Bild: Sandra Hoever, NDR

Der Tatort gestern aus Kiel war keine leichte Kost am Sonntagabend. Bei den Kritikern kommen Anspruch und Tiefgang von "Borowski und das Haus am Meer" aber gut an. Die Presestimmen.

Was Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Almila Bagriacik) im Zuge der Ermittlungen zum neuen Tatort aus Kiel aufklären, ist weit mehr als ein Mordfall. Schicht um Schicht werden in "Borowski und das Haus am Meer" die tragischen Schicksale der Beteiligten freigelegt und tiefe Einblicke in menschliche Abgründe vor dem Hintergrund der jüngeren deutschen Geschichte gewährt.

Für den Zuschauer ist dieser Tatort anfangs eine Geduldsprobe - bis die Zusammenhänge deutlich werden. Das Ergebnis ist durchaus anspruchsvoll. Kein Krimi für jedermann. Die Pressestimmen.

Kritik zum Tatort gestern: "Borowski eine Frau an die Seite zu stellen, reicht nicht"

Wer beim Zuschauen Beharrungsvermögen aufbringt, wird mit einem vielschichtigen Familien- und Zeitendrama belohnt. Wie viele der starken Borowski-Fälle aus früheren Zeiten dringt der Tatort in verborgene und verschüttete Bewusstseinsebenen vor. Spiegel Online

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Kiel bleibt seinem Standort treu und liefert einen sehr skandinavischen Krimi ab. (...) Trotz einiger Schwächen ist "Borowski und das Haus am Meer" eine sehenswerte Tatort-Folge. Stern

 

Axel Milberg funktioniert wieder wie ein Leuchtturm in dieser vollvernebelten Legende. Er leuchtet so sanft und magisch über allem, dass für Almila Bagriaciks Mila Sahin nur funzliger Halbschatten übrig bleibt. Borowski eine Frau an die Seite zu stellen, reicht nicht. Welt

Bewertung: "Der bisher beste Tatort der laufenden Saison"

Nicht der beste Borowski, aber okay für einen Dezemberabend. Bild

Ein Tatort wie eine impressionistisch angelegte Spätherbst-Ballade, die bei unbestritten schöner Landschaft und geheimnisvoller Atmosphäre, kaum einen Rhythmus findet und am Ende ein Gefühl latenter Verwirrung hinterlässt. ntv

 

Borowski (Axel Milberg) und Mila Sahin (Almila Bagriacik) ermitteln in ihrem dritten gemeinsamen Fall.
Bild: Sandra Hoever, NDR

"Borowski und das Haus am Meer" ist der bisher beste Tatort der laufenden Saison. Der Film ist fordernd und geistig anregend. Eine außerordentliche Rarität. RP Online

Tatort Kritik: "Mehr als ein Advents-Tatort verträgt"

Im neuen Tatort aus Kiel geht es um die finstere NS-Täterbiografie einer Familie, um Misshandlung von Schutzbefohlenen und Flucht in übertriebenen Glauben. Kurz: Es geht um mehr als ein Advents-Tatort verträgt. Süddeutsche Zeitung

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
22 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Bild: Hagen Keller, BR

Zweifelsfrei ist "Borowski und das Haus am Meer" ein handwerklich stark gemachter Tatort. (...) Manchen Zuschauern dürfte dagegen eine Sache bereits in den ersten Minuten missfallen: die düstere Darstellung. Die gesamte Aufmachung und Szenerie ist nichts für schwache Nerven. Wer also Lust auf Schmunzeln und kleine Lacher am Sonntagabend hat, sollte um diesen Film einen Bogen machen. Wem dagegen starke Krimis und Psycho-Thriller-Elemente Freude bereiten, der ist - wie eigentlich immer - bei Borowski genau richtig aufgehoben. RTL Online

Kritik und Pressestimmen zu den letzten Tatort-Folgen am Sonntag

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