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ARD-Talk

28.06.2017

"Maischberger" heute zu Abschiebungen: Das sind die Gäste und das Thema

Sandra Maischberger lädt fast jeden Mittwoch zum Gespräch.
Bild: Britta Pedersen (dpa)

Sandra Maischberger beschäftigt sich heute in ihrer Sendung mit dem Thema Abschiebungen. Unter den Gästen ist eine Frau, die diese Erfahrung machen musste.

Sandra Maischberger empfängt heute, wie fast jeden Mittwochabend, wieder mehrere Gäste in ihrer Talkshow im Ersten. Das Thema am 28. Juni lautet: "Streit um Abschiebungen: Ist die Politik zu lasch oder zu hart?". Die Sendung startet um 23.15 Uhr.

In der Ankündigung auf der Internetseite der ARD heißt es: "Eine 15-Jährige wird mit ihren Eltern nach Nepal ausgewiesen, obwohl sie hier geboren wurde und ein Gymnasium besucht. Ein Afghane tötet in einem Flüchtlingsheim in Arnschwang einen Jungen. Obwohl er als verurteilter Gewalttäter bekannt war, konnte er in Deutschland bleiben." Beide Fälle hätten in diesen Tagen für Aufsehen gesorgt.

Diskutiert werden sollen bei "Maischberger" daher Fragen wie: "Was läuft in der Abschiebepraxis schief? Schiebt Deutschland zu wenige abgelehnte Asylbewerber ab? Und wenn, dann oft die Falschen? Darf tatsächlich die Mehrheit der abgewiesenen Asylbewerber in Deutschland bleiben?"

"Maischberger": Heute sind diese Gäste dabei

Renate Künast: Künast ist Bundestagsabgeordnete (B'90/Grüne). "Bessere Integration statt mehr Abschiebungen" ist laut ARD das Credo der ehemaligen Bundesministerin.

Stephan Mayer: Mayer ist innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Er spricht sich gegen einen vollständigen Abschiebestopp nach Afghanistan aus. "Das wäre eine Einladung für alle Schlepper und Schleuser, wenn man mit Sicherheit davon ausgehen könnte, dass auch abgelehnte afghanische Asylbewerber unser Land nicht verlassen müssten", sagt er.

Arnold Plickert: Plickert ist stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei GdP. Er kritisiert den Mangel an Abschiebehaftplätzen und warnt vor "dramatischen Engpässen".

Nurjana Arslanova: Zwölf Jahre lang drohte der heutigen Erzieherin aus dem kaukasischen Dagestan die Abschiebung. Sie sagt: "Ich hatte jede Nacht Angst, dass die Polizei in mein Zimmer kommt und ich abgeschoben werde."

Michael Multerer: Multerer ist Bürgermeister von Arnschwang. Seine Meinung: "Wenn die Gesetzeslage es zulässt, dass ein verurteilter Schwerverbrecher nicht abgeschoben werden kann, dann ist das ein Skandal."

Bivsi Rana: Rana wurde in Deutschland geboren und wuchs dort auf. Vor wenigen Wochen wurde sie mitten aus dem Unterricht in ihrem Duisburger Gymnasium herausgeholt und mit ihrer Familie in ein Flugzeug nach Kathmandu gesetzt.

"Maischberger" live und ganze Folgen als Wiederholung

Sandra Maischberger, 1966 in München geboren, hatte ihre Karriere als Radiomoderatorin im Bayerischen Rundfunk begonnen. Sie moderierte unter anderem "Live aus dem Schlachthof" und "Talk im Turm". Ab September 2003 leitete sie die ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger".

Seit Januar 2016 begrüßt Maischberger, deren Sendung seitdem schlicht "Maischberger" heißt, ihre Gäste mittwochabends im Ersten. Das Sendekonzept hat sich vorgenommen, im Vergleich zu "Menschen bei Maischberger" noch intensiver auf aktuelle politische Ereignisse der Woche einzugehen.

"Maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR. Die Sendung lässt sich nicht nur im TV sehen, sondern auch im Live-Stream auf der Seite der ARD. Ganze Folgen als Wiederholung gibt es hier in der Mediathek der ARD. AZ

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