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Tatort "Querschläger"

02.12.2019

Pressestimmen zum Hamburg-Tatort: "Anschauen? Ja! Ja! Ja!"

Der aktuelle Tatort kommt heute aus Hamburg.
Bild: Christine Schroeder, NDR/dpa

Der Hamburg-Tatort griff ein sensibles Thema auf: Wie weit kann ein Vater für seine Tochter gehen? Die Pressestimmen zu "Querschläger".

Der Tatort am 1.12.19 mit Wotan Wilke Möhring hat ein sensibles Thema aufgegriffen: Wie weit geht ein Vater, um seiner Tochter ein gutes Leben schenken zu können? Die Pressestimmen zum aktuellen Fall aus Hamburg mit dem Namen "Querschläger" lesen Sie hier:

Hamburg-Tatort gestern: Pressestimmen zu "Querschläger"

"ANSCHAUEN? JA! JA! JA! Thriller mit großen Emotionen. Wann hat man schon mal Mitleid mit einem Mörder?" Bild

"Was würden Sie tun, um ihr Kind zu retten? Das ist die unangenehme Frage, um die sich die neue 'Tatort'-Folge 'Querschläger' dreht. Und um sie umfassend zu beleuchten, wird auf die übliche Wer-war’s-Krimi-Dramaturgie verzichtet." Berliner Morgenpost

"Hier gibt es Charaktere mit Ecken, Kanten und Widersprüchen, echte Menschen fast. Jede Figur im Tatort 'Querschläger' ist wenigstens interessant oder glaubwürdig." Neue Züricher Zeitung

"Bei aller psychologischen Spannung kommt jedoch auch 'Querschläger' nicht ohne dramaturgische Fußangeln aus. Dass die Kriminalen sich wieder einmal rein zufällig dort aufhalten, wo das Verbrechen seinen Anfang nimmt - geht das nicht anders? Dass der Titel sich auf eine Figur bezieht, die im ganzen Film - außer dahingerafft zu werden - keine Rolle spielt, ist nicht wirklich gelungen. Auch das Binnenverhältnis der Aksoy-Brüder ist vergleichsweise grob geschnitzt." N-TV

Pressestimmen: "Wotan Wilke Möhring blass im Tatort"

"Für Freunde von Spannung ist dieser 'Tatort' nichts, für Freunde der angemessenen Nebenbeibeschallung durch den Fernseher schon eher. Gegen Ende aber, wenn man durchgehalten hat, wird es dramatisch. Der Konflikt, den dieser Film thematisiert, ist so groß, so schwer, dass es einem das Herz zerreißen kann." RP Online

"Die neue Produktion des Norddeutschen Rundfunks nimmt sensibel die tiefen Gefühle von liebenden Vätern in den Blick - und die Gratwanderung zwischen Erlaubtem und Unerlaubtem, wenn das eigene Kind in Gefahr ist. Dabei unterstreicht Regisseur Stephan Rick mit Nahaufnahmen, Szenen mit der Handkamera, Drohnenaufnahmen und schnellen, an ein Gedankenkarussell erinnernden Schnitten die Zerrissenheit und Verzweiflung der Protagonisten." Stern

"Trotzdem ist es erstaunlich, dass dieser bemerkenswerte Schauspieler Möhring so blass ist in seinen Tatorten, die gar nicht seine sind, er prägt sie nicht, und vielleicht ist das so gewollt. Aber ein bisschen überträgt sich die Verhaltenheit auf die Geschichten, 'Querschläger' ist gut gemacht, und doch ist das alles auch erwartbar - und manchmal echt überzuckert." Süddeutsche Zeitung

"In diesem Spannungsverhältnis zwischen Gräueltaten mit unschuldigen Opfern und Tätern, die selbst zu Opfern werden, spielt dieser Tatort und ist dabei sehr dramatisch und sehr stark! Dabei bleibt der Film spannend bis fast zum Schluss. Fast sage ich deshalb, weil der eigentliche Schluss dann doch etwas zu einfach, zu süß, zu platt ist." SWR3

Lesen Sie auch die Kritik zum aktuellen Tatort: So war der Hamburg-Tatort

(AZ)

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