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Verbrechen
07.07.2017

Polizei sprengt Kinderporno-Ring

87000 Mitglieder des weltweiten Netzwerks „Elysium“ tauschten Darstellungen von schwerstem Missbrauch aus. Einer der drei Hauptdrahtzieher soll aus Landsberg kommen.
Foto: AZ

87000 Mitglieder des weltweiten Netzwerks „Elysium“ tauschten Darstellungen von schwerstem Missbrauch aus. Einer der drei Hauptdrahtzieher soll aus Landsberg kommen.

Die Polizei hat eine Kinderporno-Plattform mit mehr als 87000 Mitgliedern abgeschaltet. Diese hatten Bilder und Videos in einem schwer zugänglichen Bereich des Netzes, dem sogenannten Darknet, ausgetauscht. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher kommt nach Informationen unserer Zeitung aus Landsberg am Lech.

Die Kinderporno-Plattform trug den Namen „Elysium“ und sie existierte offenbar seit einem halben Jahr. Der Ausdruck „Elysium“ stammt aus der griechischen Mythologie und geht auf die „Insel der Seligen“ zurück. Tatsächlich ging es in dem Darknet-Forum, das Ermittler des BKA und der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt ausgehoben haben, aber um den Austausch von Fotos und Videos mit Darstellungen von schwerstem sexuellen Missbrauch. Auch ganz kleine Kinder waren dabei zu sehen. Es ging den Nutzern nicht nur um den passiven Gebrauch der Bilder: Auch Verabredungen zum sexuellen Missbrauch sollen auf der Plattform im abgeschirmten Bereich des Internets getroffen worden sein.

Drei Hauptverdächtige wurden in Deutschland festgenommen, berichtete Georg Ungefuk von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Die Männer stammen aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern – letzterer nach Erkenntnissen unserer Zeitung aus Landsberg. Dazu gibt es weltweit eine Reihe weiterer Beschuldigter. Die Festnahmen spielten sich vor allem in Deutschland und Österreich ab.

Besonders im Fokus der Ermittler steht der mutmaßliche Betreiber der Kinderporno-Plattform aus dem Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen. Der 39-Jährige befindet sich nach einem Haftbefehl des Amtsgerichts Gießen seit Mitte Juni wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft. Er soll als Administrator der Plattform maßgeblich für die Bereitstellung der technischen Infrastruktur verantwortlich gewesen sein.

Ihm wird auch vorgeworfen, selbst die Bilder und Videos produziert und dann in dem Forum angeboten zu haben, sagte ein Gerichtssprecher. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung war der Server der Plattform beschlagnahmt worden. Dem Mann droht eine Strafe von bis zu 15 Jahren Haft. Für die Ermittler ist dieser Schlag gegen die Kinderporno-Szene ein außergewöhnlicher Erfolg. Es sei die europaweit größte Darknet-Plattform vom Netz genommen worden, erklärte Oberstaatsanwalt Ungefuk.

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