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  3. Anschlag in Nizza: Deutsche Schülerinnen und Lehrerin sterben bei Anschlag von Nizza

Anschlag in Nizza
15.07.2016

Deutsche Schülerinnen und Lehrerin sterben bei Anschlag von Nizza

Bei dem Anschlag in Nizza starben auch drei Menschen aus Deutschland.
Foto: Andreas Gebert (dpa)

Bei dem Anschlag in Nizza sind mindestens 84 Menschen getötet worden. Auch zwei Schülerinnen und eine Lehrerin aus Deutschland starben. Sie gehörten zu einer Schule aus Berlin.

Das Bezirksamt von Berlin-Charlottenburg hat den Tod von zwei Schülern und einer Lehrerin beim Attentat von Nizza bestätigt. "Wir sind zutiefst bestürzt", erklärte Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann am Freitag.

Aus der Mitteilung ging nicht hervor, ob es sich um Schülerinnen oder Schüler handelte. Allerdings war zuvor schon bekannt, dass zwei Schülerinnen und eine Lehrerin der Paula-Fürst-Schule in Berlin seit dem Anschlag vermisst wurden. Zum Zeitpunkt des Anschlags von Nizza befanden sich 28 Schülerinnen und Schüler der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in der südfranzösischen Stadt. 

Insgesamt hatten sich Klassen aus neun Berliner Schulen in Nizza aufgehalten. Außerdem waren auch zwei Schülergruppen aus Bayern in der Stadt: eine Gruppe von 24 Elftklässlern des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen und eine Gruppe von 16 Elftklässlern des Münchner Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, jeweils mit zwei Lehrkräften. Diese anderen Schulen erklärten, dass ihre Schüler in Sicherheit seien.

Beim Anschlag von Nizza sind auch zehn Kinder und Jugendliche getötet worden. Das sagte der Pariser Staatsanwalt François Molins, der die Ermittlungen zu der Attacke leitet, am Freitag vor Journalisten. Insgesamt habe es 84 Tote und 202 Verletzte gegeben. 52 der Verletzten würden nach wie vor in Lebensgefahr schweben. "Diese Bilanz ist selbstverständlich provisorisch", sagte Molins.

Wieder erschüttert der Terror Frankreich: Bei einem Anschlag am Nationalfeiertag sterben in Nizza mindestens 80 Menschen. Der Täter war mit einem Lkw über die Uferpromenade gerast.
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80 Tote bei Anschlag in Nizza
Foto: Valery Hache

Ausnahmezustand nach Anschlag in Nizza soll verlängert werden

Am Freitagmorgen trat das für Sicherheit und Verteidigung zuständige Kabinett Frankreichs zusammen. Anschließend wollte Hollande mit Ministerpräsident Manuel Valls nach Nizza reisen. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ermittelte. Der seit den Anschlägen vom 13. November geltende Ausnahmezustand, der am 26. Juli beendet werden sollte, solle um drei weitere Monate verlängert werden. Das Parlament werde darüber in der kommenden Woche entscheiden, so Hollande. "Wir müssen alles tun, um die Geißel des Terrorismus zu bekämpfen".

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Ganz Frankreich sei vom islamistischen Terrorismus bedroht. Deswegen sollten zusätzlich Soldaten und Reserven bei den Sicherheitskräften mobilisiert werden. Hollande kündigte eine Verstärkung der französischen Aktivitäten im Irak und in Syrien an. Dort beschießen französische Flugzeuge als Teil der internationalen Koalition Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag, Deutschland stehe im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs: "Und ich bin sehr überzeugt, dass trotz aller Schwierigkeiten wir diesen Kampf gewinnen werden." Bundespräsident Joachim Gauck kondolierte Hollande: "Der 14. Juli (...) steht für die Werte der französischen Revolution, die auch unsere Werte sind. Ein Angriff auf Frankreich ist deshalb ein Angriff auf die gesamte freie Welt", hieß es in einem Schreiben.

Frankreich wiederholt Ziel von Terror-Anschlägen

Frankreich war zuletzt wiederholt Ziel von Anschlägen. Bei islamistischen Attentaten waren im vergangenen Jahr 149 Menschen gestorben, davon 130 bei der Pariser Terrorserie am 13. November 2015. Während der kürzlich zu Ende gegangenen Fußball-Europameisterschaft hatte ein Mann, der sich zum IS bekannte, nahe Paris einen Polizisten und dessen Partnerin umgebracht.

Das Turnier fand unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen statt - ebenso wie die Feste zum Nationalfeiertag. Für die traditionelle Militärparade auf den Champs-Élysées in Paris waren rund 11 500 Sicherheitskräfte mobilisiert worden. Am Nationalfeiertag wird der Erstürmung des Pariser Bastille-Gefängnisses am 14. Juli 1789 gedacht, die als Beginn der Französischen Revolution gilt. drs, dpa

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