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Die Diesel-Affäre ist für VW noch lange nicht ausgestanden

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Kommentar Von Stefan Stahl
13.06.2018

Volkswagen muss eine Milliarde Bußgeld zahlen. Aber viele Fragen sind noch offen. Die Beschäftigten und Autokäufer haben ein Recht, die Wahrheit zu erfahren.

Nun ist das Vorurteil widerlegt, dass die Diesel-Sünder Volkswagen und Audi in Deutschland nicht so hart wie in den USA angefasst werden. Die Mühlen der heimischen Justiz mahlen zwar langsam, aber auch gründlich.

Wichtig ist, was hinten rauskommt, wie der frühere Kanzler Helmut Kohl treffend festgestellt hat. Und weil hinten aus Dieselautos zu viele Stickoxid-Abgase rauskamen und dies den Autokäufern verschwiegen wurde, büßt Volkswagen nun. Der Konzern muss eine Milliarde zahlen, was selbst einer Gewinnmaschine wie VW richtig wehtut.

Diesel-Affäre: Entscheidende Fragen müssen weiter aufgeklärt werden

Die Wolfsburger üben sich in ihrer Rolle des reuigen Sünders. Sie haben den Bußgeldbescheid akzeptiert. Damit ist die Diesel-Affäre für Volkswagen und die Ingolstädter Tochter Audi aber noch lange nicht ausgestanden. Denn die entscheidenden Fragen harren weiter der Aufklärung: Wer hat die Software-Manipulationen angeordnet?

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Und vor allem: Wussten Vorstände wie der frühere VW-Chef Winterkorn und Audi-Boss Stadler über diese Betrügereien rechtzeitig Bescheid? Gerade die Volkswagen-Beschäftigten und die betroffenen Autokäufer haben ein Recht, endlich die Wahrheit zu erfahren.

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