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Corona-Impfstoff

22.03.2020

Forschungsministerin Karliczek: "Alleingänge können keine Lösung sein"

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek warnt bei der Suche nach einem Impfstoff vor Konkurrenzdenken.
Bild: Bernd von Jutrczenka, dpa

Exklusiv CDU-Politikerin Anja Karliczek warnt bei der Suche nach einem Impfstoff vor Konkurrenzdenken - und erhofft sich gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Krise.

Forschungsministerin Anja Karliczek warnt bei der Suche nach einem Impfstoff vor Konkurrenzdenken. "Nationale Alleingänge können keine Lösung sein", sagte die CDU-Politikerin unserer Redaktion. "Auch die USA profitieren von dem Wissen, das in Deutschland geschöpft wird und umgekehrt."

Sie hofft aber nicht nur auf internationale Solidarität, sondern auch auf Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft. "Dies ist   eine Zeit, in der eine Gesellschaft zeigen kann, was in ihr steckt", sagt sie. "Wir sollten alle viel miteinander sprechen, auch wenn wir uns nicht so begegnen können, wie wir es gewohnt sind. Wir müssen zusammenrücken, ohne dies im wörtlichen Sinne zu verstehen."

Schulschließungen wegen Corona: Rasche Lösungen notwendig

Dabei könnten die Fortschritte in der Kommunikation helfen – auch in der Schule. "In Zeiten von Schulschließungen werden nun viele Varianten des digitalen Lernens getestet, um den Unterricht weitestgehend aufrechtzuerhalten", sagt Karliczek. "Wir sind mit den Ländern im Gespräch, wie wir mit dem Digitalpakt kurzfristig helfen können. Die Krise fordert jetzt von uns allen rasche und unkonventionelle Lösungen."

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Das komplette Interview lesen Sie hier: Karliczek über Corona-Impfstoff: "Forscher kommen jeden Tag weiter"

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