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SPD

21.05.2012

Hannelore Kraft: Im Direktvergleich beliebter als Merkel

Hannelore Kraft: Ihr trauen viele auch die Kanzlerschaft zu.
Bild: dpa

Hannelore Kraft wollte die Diskussionen eigentlich vermeiden - jetzt sind sie da: Nicht nur aus der Parteilinken der SPD mehren sich die Rufe nach einer Kanzlerkandidatur der Wahlsiegerin.

Elke Ferner etwa, Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion, sagte dem Spiegel, dass Hannelore Kraft "als SPD-Kanzlerkandidatin sehr gute Chancen" hätte. Auch die Vorsitzende der  Parteilinken, Heide Mattheis, erklärte, "vom Typ her" sei Kraft  "imstande, Angela Merkel zu schlagen".

Auch der Arbeitnehmerflügel der SPD plädiert für eine Kandidatur der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin für das Kanzleramt.  Kraft sei "für die Kanzlerkandidatur nicht nur am geeignetsten",  sondern habe auch "die größten Erfolgschancen" gegen Merkel, sagte  der Vorsitzende des SPD-Arbeitnehmerflügels, Klaus Barthel, der  "Bild am Sonntag".

SPD-Ministerpräsidentin hätte bessere Chancen als die Troika

Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die "BamS" glauben  26 Prozent der Befragten, dass Kraft größere Chancen gegen  Kanzlerin Merkel hätte als die Mitglieder der SPD-Troika aus  SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, Ex-Finanzminister Peer  Steinbrück und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel. Von den 502 Befragten  rechneten 18 Prozent Steinmeier, 16 Prozent Steinbrück und elf  Prozent Gabriel bessere Chancen gegenüber Merkel aus.

Hannelore Kraft: Im Direktvergleich beliebter als Merkel

Große Zustimmung für Kraft als Kanzlerkandidatin

Auch laut einer Umfrage für die "Zeit" hätte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) derzeit große Zustimmung als Kanzlerkandidatin. Sollten sie und Angela Merkel beide zur Wahl antreten, wären 43 Prozent der Deutschen für Kraft und 34 Prozent für Merkel als Kanzlerin, wie die Umfrage ergab. Das Institut YouGov hatte dafür den Angaben zufolge vom 14. bis 16. Mai 1006 Menschen befragt - bevor bekanntwurde, dass Merkel Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) entlässt.

Kraft hat mehrmals gesagt, dass sie nicht Kanzlerkandidatin werden will. AZ, dpa, afp

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