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Kirche
07.02.2021

Bedford-Strohm und Marx begrüßen mögliche Beobachtung der AfD

Die beiden Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx begrüßen die Prüfung einer möglichen Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.
Foto: Ulrich Wagner (Archivbild)

Die beiden Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx begrüßen die Prüfung einer möglichen Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz.

Der Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm und der katholische Kardinal Reinhard Marx begrüßten die Prüfung einer möglichen Beobachtung der AfD durch den Verfassungsschutz. Für diesen Schritt gebe es genug Anhaltspunkte, sagten die beiden Bischöfe in einem gemeinsamen Interview gegenüber unserer Redaktion. „Dazu gibt es offensichtlich Anlass“, sagte Bedford-Strohm. „Es ist doch ganz deutlich, dass die AfD die rechtsradikalen Strömungen, die es in ihr gibt, nicht in den Griff bekommt und sich nicht überzeugend von ihnen trennt.“

Kardinal Marx: „Die AfD liefert reichlich Anschauungsmaterial"

Auch Kardinal Marx verwies auf entsprechende Strömungen in der Partei: „Das muss das Bundesamt für Verfassungsschutz prüfen und entscheiden“, betonte er. „Die AfD liefert reichlich Anschauungsmaterial. Es gibt auch eine aktuelle Umfrage der Bertelsmann Stiftung. Der zufolge liegen bei fast einem Drittel der befragten potenziellen AfD-Wähler „manifest rechtsextreme“ Einstellungen vor. Das beunruhigt mich sehr.“ Kardinal Marx warnte auch in der aktuellen Debatte um Corona-Maßnahmen und Impfungen vor einer gesellschaftlichen Spaltung: „Wir wollen auch ein waches Auge dafür haben, dass in Deutschland die Gesellschaft nicht weiter auseinanderdriftet, zum Beispiel durch populistische Strömungen“, sagte Marx. (AZ)

Das gesamte Interview mit Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx lesen Sie hier.

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