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SPD-Kanzlerkandidatur

03.06.2012

Steinbrück, Steinmeier - oder doch Hannelore Kraft?

Die SPD-Troika, Steinbrück, Gabriel, Steinmeier, hier gemeinsam im Landtagswahlkampf. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
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Die SPD-Troika: Steinbrück, Gabriel, Steinmeier.
Bild: dpa

Die K-Frage wird in der SPD fleißig diskutiert: In einer aktuellen Umfrage sind Steinbrück und Steinmeier gleichauf. Doch parteiintern wird der Ruf nach Hannelore Kraft lauter.

Bei der SPD steht eine Frau drei männlichen potentiellen Kanzlerkandidaten gegenüber. Seit ihrem Sieg bei den Landstagswahlen in NRW ist klar: Hannelore Kraft ist nicht zu unterschätzen. Im Politiker-Ranking des Meinungsforschungsinstitut Forsa belegte Kraft Platz zwei hinter Kanzlerin Merkel.

Verschiedene Umfragen, unterschiedliche Ergebnisse

In einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Focus wurde allerdings klar, dass ihr die Deutschen noch nicht ganz zutrauen, die SPD wieder an die Macht zu bringen. 30 Prozent der Befragten wünschen sich Ex-Finanzminister Peer Steinbrück als SPD-Kanzlerkandidaten. Doch auch Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier liegt gut im Rennen. Er liegt nur einen Prozentpunkt hinter Steinbrück. SPD-Chef Sigmar Gabriel trauen dagegen nur 13 Prozent der Befragten zu, Angela Merkel bei der Bundestagswahl zu schlagen.

Kraft mit bessere Chancen als die Troika?

Laut einer repräsentativen Emnid-Umfrage für die BamS glaubten dagegen 26 Prozent der Befragten, dass Kraft größere Chancen gegen  Kanzlerin Merkel hätte als die Mitglieder der SPD-Troika. Die parteiinternen Rufe nach einer Kanzlerkandidatur der nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin wird immer lauter. "Hannelore Kraft hätte als SPD-Kanzlerkandidatin sehr gute Chancen", sagte vor kurzem die Vizechefin der SPD-Bundestagsfraktion, Elke Ferner.

Sonntagstrend: Union und SPD fast gleichauf

Union und SPD  trennen bundesweit in der Wählergunst derzeit nur noch zwei Prozentpunkte. Im letzten Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid im Auftrag der Bild am Sonntag erstellt, legten die Sozialdemokraten um drei Prozentpunkte auf 30 Prozent zu. AZ/dpa/afp

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