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Graben

22.11.2019

Das sind die Gefahren auf der Brücke über die B17

Die Verkehrssituation auf der Brücke über die B17 beschäftigte den Gemeinderat in Graben. Daten über Geschwindigkeiten der Autofahrer von der Auffahrt aus Westen (von rechts ins Bild einlaufend) lagen jedoch noch nicht vor.
Bild: Uwe Bolten

Muss eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Kreisstraße her? Dies und ein Antrag der evangelischen Gemeinde dominieren die jüngste Sitzung des Gremiums Graben.

Die Brücke der Kreisstraße A30 über die B17 zwischen den beiden Kreisverkehren am Gewerbegebiet sei nicht als Unfallhäufungsstelle aufgefallen – so lautet die Stellungnahme des Landratsamtes zur Anfrage der Kommune, auf den Rampen zur Brücke eine Geschwindigkeitsbegrenzung anzubringen.

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Grabens Gemeinderat Volkmar Angerer hatte die Prüfung vor einiger Zeit angeregt, da seiner Auffassung nach die Sichtverhältnisse in Verbindung mit gefahrener Geschwindigkeit hohes Gefahrenpotenzial beinhalte. „Laut der Statistik seien dort in den drei Jahren von 2015 bis 2017 nur 13 Unfälle geschehen“, zitierte Bürgermeister Andreas Scharf aus den vorliegenden Papieren. Auch die gefahrenen Geschwindigkeiten liegen laut Messungen zwischen 50 und 65 Kilometern pro Stunde“, zitierte Scharf weiter, wobei auf der Strecke vom Kreisel bei Amazon und dem Scheitelpunkt der Brücke nicht gemessen wurde. „Steht man, aus Augsburg kommend, an der Haltelinie der Ausfahrt und es steht ein Fahrzeug zum Rechts-abbiegen neben einem, ist der Verkehr von Amazon kommend nicht einzusehen“, erläuterte Angerer den Grund seiner Anfrage. Scharf sicherte zu, diese Problematik im Rahmen der Verkehrsschau Ende April 2020 mir den Vertretern des Kreises auf die Tagesordnung zu setzen.

Warum eine elektrische Sitzheizung in der Versöhnungskirche Lechfeld benötigt wird

Die Anfrage der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde der Versöhnungskirche Lechfeld auf Unterstützung zur Orgelsanierung und den Einbau von elektrischen Sitzheizungen für den Winter beschäftigte das Gremium ebenso. „Die immensensen Heizkosten der Gas-Fußbodenheizung bei gleichzeitig feststellbarer Wirksamkeit machen diese Maßnahme notwendig“, heißt es im Antrag auf Bezuschussung. Der Gräbinger Rat stellte einstimmig, nach Rücksprache mit den anderen Lechfeldgemeinden, bei denen dieser Antrag zunächst vertagt wurde, einen Betrag von 5200 Euro in Aussicht. „Wir haben die Summe nach dem prozentualen Anteil der Einwohner berechnet“, erläuterte Scharf die Höhe des Zuschusses.

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Die Deutsche Bahn hat die Gemeinde darüber informiert, dass der Neubau der Radwegbrücke über die B17 auf 2022 vorgezogen wurde.

Der Rat stimmte ohne Gegenstimme zu, Maßnahmen auf dem Parkplatz westlich der Lagerlechfelder Friedhofes hinsichtlich dort abgestellter Wohnwägen und Anhänger mit der Polizei zu erörtern und Maßnahmen zu ergreifen. „Es darf nicht sein, das dies ein steuergeldfinanzierter Parkplatz für Privatzwecke ist“, sagte der Bürgermeister.

So viel kostet die Sanierung des alten Pfarrhofs

Die Kosten für die Sanierung des alten Pfarrhofs belaufen sich auf derzeit 68.000 Euro, 13000 Euro stehen noch aus. „Ohne die erbrachte Eigenleistung wäre das Projekt deutlich teurer geworden“, stellte Scharf fest. Die Sanierung der alten Schule wird nach jetziger Schätzung im April 2020 abgeschlossen sein und mit 500000 Euro zu Buche schlagen, wobei die Förderung 240000 Euro beträgt.

Die Infotafel an der Einmündung Feuerdornstraße in die Lechfelder Straße hat sich bewährt und wurde von den Vereinen positiv aufgenommen. Die provisorische Lösung mit Bauzäunen soll nach Willen der Räte im Winter durch durch den Bauhof einen festen Rahmen halten.

In der Vorstandssitzung der Musikschule Lechfeld wurde der Haushalt für das Schuljahr 2019/20 beschlossen. Die Gemeinde Graben investiert etwa 32000 Euro für den Regelunterricht und die Kooperationen mit Kindergarten und Grundschule. „Aus der Schule ist mittlerweile ein stattlicher Betrieb geworden. Die fehlenden Nachwuchssorgen des Gräbinger Musikvereins basiert ebenso auf die intensiven Bemühungen des Vereins, die Schüler in das Blasorchester zu übernehmen“, lobte Scharf.

Der Errichtung zweier Lagerhallen an der Amazonstraße 7, dem Anbau eines Windfangs am Ligusterweg 10 und dem Anbau eines Geräteschuppens an die bestehende Garage an der Ahornstraße 12 sprach der Rat das gemeindliche Einvernehmen aus.

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