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Bobingen

29.01.2019

Die alemannische Fasnacht erobert Mittelneufnach

Die Wetterhexa aus Altusried und viele weitere Gruppen waren dem Ruf der alemannischen Fasnacht nach Mittelneufnach gefolgt.
Bild: Julian Strahl

Die Böcklesberger Hexa feiern hier zum fünften Mal und viele Gruppen aus Schwaben machen mit

Ein volles Haus und zahlreiche Zünfte brachte die fünfte Hexanacht in Mittelneufnach. Mit einem vielseitigen Programm hatten die Böcklesberger Hexa ins Mittelneufnacher Gemeindezentrum gerufen. Vom Showtanz, dem Auftritt verschiedener Garden und des Elferats der Neufnarria bis hin zur Guggamusik war alles geboten.

Das Wetter verhindert den Narrenbaum

Allerdings konnte aufgrund der Wetterlage aus Sicherheitsgründen kein Narrenbaum aufgestellt werden. Das hielt jedoch die Narren aus nah und fern nicht davon ab in die Stauden zu kommen. Sogar aus der Schweiz kamen die „Höllahund“, um einen närrischen Abend zu erleben, wie auch viele befreundete Zünfte wie zum Beispiel der Durahaufa aus Mindelheim, die Haldawanger Furzafanger, die Schilfsgräbsler aus Hochwang, die Deifelhexa von Memmingerberg und viele mehr. Insgesamt waren um die 300 „Hästräger“ angemeldet.

Zunftmeisterin der Gastgeberin Margit Müller-Fertl begrüßte die angereisten Gäste mit ihrem Schlachtruf. Zur ersten Tanzrunde heizte DJ Fabian mit aktuellen Faschingshits kräftig ein. Das Programm eröffneten die Crazy Kids Oberrieden mit ihrem Showtanzthema „Singing in the rain“.

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Guggamusik lässt es wahrlich krachen

Der Höhepunkt jeder „Hexa Nacht“ in Mittelneufach ist die Guggamusik. Auch sie ist ein Kennzeichen alemannischer Fasnacht. Hierbei spielen verkleidete Narren mit bunt blinkenden Trommelwagen, Trompeten, Posaunen, Tempelblocks und vielem mehr.

Die Fanfarengruppe Mindelheim sowie die Breitenbrunner Dorfbachfurzer brachten den Saal mit Songs wie „99 Luftbalons“ zum Brodeln, bis sie mit Trommelwirbel den Saal wieder verließen. Besonders freuten sich die Böcklesberger Hexa dieses Jahr über die Einlage des ortsansässigen Faschingsvereins der Neufnarria, dessen lustiger Elferat Begeisterung hervorrief.

Auch die Garde aus Burgau begeisterte das Publikum. Bei ihnen ging die Reise nach Arabien zu Aladins Wunderlampe aus dem Märchen Tausend und eine Nacht.

Diese Art des Faschings, die alemannische Fasnacht, ist mittlerweile in der hiesigen Region angekommen. Auch zahlreiche einheimische Faschingsbegeisterte ließen sich das Spektakel nicht entgehen, zumal sie in den Stauden einmalig ist. (jSt)

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