Newsticker

Trotz steigender Infektionszahlen: Kliniken halten wenige Intensivbetten frei

19.07.2010

Ein Zug namens Mering

Der Geschäftsführer der Bayerischen Regiobahn, Heino Seeger (rechts), übergab Bürgermeister Kandler als kleines Geschenk ein Modell des Zuges "Mering". Fotos: Sandra Lepper

Mering "Mit uns nach Mering!", so heißt es schon auf einem Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB) auf der Strecke zwischen Augsburg und Ammersee. Nun ziert auch noch das Wappen der Marktgemeinde den Wagen, denn Mering hat die Patenschaft für den Zug der BRB übernommen. In einer kleinen Feier auf Gleis 6 des Meringer Bahnhofes wurde das Wappen enthüllt und der Zug gesegnet. Alle Bürger waren zu einem kleinen Stehempfang eingeladen, der von der Feuerwehrkapelle begleitet wurde.

"Die Zeremonie ist ein Ausdruck der Verbundenheit, wir wollen mit der Gemeinde im Austausch stehen, nicht nur in schlechten Zeiten", betonte Heino Seeger, Geschäftsführer der BRB. Durch die Patenschaften will er Bürger und Bahn einander näher bringen und warb für Verständnis, wenn mal das ein oder andere nicht klappt.

Die Meringer sind schon lange mit der Bahn verbunden, deswegen freute sich Bürgermeister Hans-Dieter Kandler umso mehr, dass es jetzt einen Zug gibt, der den Namen der Gemeinde trägt. "Wir in Mering leben an der Bahn, von der Bahn und mit der Bahn", so Kandler. Er hat auch schon eine Idee, wie man den Bahnhof weiter gestalten kann, nämlich einen Aussichtsturm oder Hügel bei den Radständern zu errichten, um die Züge beobachten zu können. Denn dies ist seit der Errichtung der Schutzwände von Bahnhofsgebäude aus nicht mehr möglich. Als kleines Geschenk bekam er von Seeger ein Modell des Zuges "Mering", das auch das Wappen der Gemeinde trägt.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren