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Es gibt auch positive Seiten

Kommentar Von Michael Lindner
28.02.2018

Hermes zieht ans Lechfeld. Für den Verkehr wird das eine Belastung. Aber es gibt auch positive Seiten.

Nicht einmal 30 Minuten dauert unter normalen Umständen die Autofahrt von der A 8 bis zur A 96 - dank der vierspurigen B 17. Doch die Auslastung der Bundesstraße hat ein kritisches Maß erreicht. Neben den Pendlerströmen nimmt auch der Lkw-Verkehr immer weiter zu. Zu dieser Entwicklung beigetragen haben unter anderem die Logistikzentren entlang der B 17.

Nun gesellt sich mit Hermes der nächste große Dienstleister auf das Lechfeld hinzu. Rund 50 Lkw-Fahrten werden es nach Unternehmensangaben täglich sein. Kritiker des Logistikclusters weisen zurecht nicht nur auf den wachsenden Verkehr, sondern auch auf den Verlust landwirtschaftlich genutzter Fläche hin.

Aber es gibt auch viele positive Aspekte: Gerade gering qualifizierte Arbeitskräfte können durch Hermes und Co überhaupt erst einer Arbeit nachgehen. Die Gemeinden investieren dank der Gewerbesteuereinnahmen in Projekte, die der Allgemeinheit zugutekommen und sind nicht mehr auf Sonderhilfen aus München angewiesen, wie es vor einigen Jahrzehnten noch der Fall war. Zudem regelt die Nachfrage den Verkehr. Das sollten die Kritiker von Logistikern nicht vergessen - vor allem dann nicht, wenn sie das nächste Geschenk online bestellen und zu sich nach Hause liefern lassen.

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