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Freizeit

21.08.2019

Förderung für Parkouranlage

Übergabe des Förderbescheids: (von links) Peter Schweiger, Sebastian Finkenberger, Erich Herreiner, Rudolf Schneider, Benjamin Früchtl, Manfred Ortlieb, Christoph Donderer und Lucas Hübner.
Bild: Beatrix Böck

Die Gemeinde Klosterlechfeld erhält mehr als 73000 Euro. Was alles geplant ist

Die Freude bei Klosterlechfelds Bürgermeister Rudolf Schneider war groß, als er ihn endlich in Händen halten konnte – den Bescheid über die europäische Förderung der geplanten Parkouranlage. Der Koordinator für Nordschwaben und Altmühlfranken Erich Herreiner war extra aus Nördlingen gekommen, um den Bescheid im Rahmen eines Pressetermins mit Vertretern der Gemeinde, des Kreisjugendrings und des Begegnungslands Lech-Wertach persönlich übergeben zu können.

Damit kann nun endlich nach vierjähriger Planungsphase die bauliche Umsetzung des Projekts beginnen. Knapp 174000 Euro an Kosten sind veranschlagt, mehr als 73000 Euro werden dabei über Leader aus dem Budget des Begegnungslands Lech-Wertach gefördert. Parallel läuft derzeit noch ein Antragsverfahren beim Erholungsgebieteverein Augsburg.

Schneider ist es wichtig, zu betonen, dass es sich bei der Anlage um ein Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde Klosterlechfeld handelt – eine vergleichbare sei auch im weiteren Umkreis derzeit nicht vorhanden. Parkour bezeichnet eine Fortbewegungsart, deren Ziel es ist, nur mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers möglichst effizient von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Ein Parkourläufer versucht, sich in den Weg stellende Hindernisse durch Kombination verschiedener Bewegungen so effizient wie möglich zu überwinden. Bewegungsfluss und -kontrolle stehen dabei im Vordergrund.

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Auf der Klosterlechfelder Anlage werden deswegen Mauerelemente, Eisenstangen und Holzelemente aufgebaut, die als Hindernisse dienen. Gerade bei der Jugend ist diese Sportart populär, weswegen der Kreisjugendring enger Partner der Gemeinde beim Betrieb sein wird. Doch es sind auch Fitnesselemente geplant, die von älteren Menschen benutzt werden können. Damit soll die Parkouranlage, die am Standort der alten Wertstoffsammelstelle entsteht, als Treffpunkt der Generationen dienen.

Benjamin Früchtl, der Geschäftsführer der Regionalentwicklung Begegnungsland Lech-Wertach, der die Entstehung des Projekts von Anfang an mitbegleitet und die Akquise der Fördergelder organisiert hat, sagte daher auch anerkennend: „Die Gemeinde Klosterlechfeld hat beispielhaft in mehreren Runden die Bürgerschaft und örtlichen Akteure beteiligt. Dies war ein ausschlaggebender Grund für die Bewilligung der Förderung.“ (SZ)

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